Beispielhafte Aktion für Umweltschutz

Kita-Kinder sammeln Dreck anderer Leute

+
Die Kommunale Betriebe Rödermark unterstützten die Reinigungsaktionen und stellten Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung. Erster Stadtrat Jörg Rotter half gerne beim Anziehen.

Rödermark - Früh übt sich: Kinder der Kindertagesstätten Waldacker und St. Nazarius haben Erfahrungen in Sachen Umweltschutz gesammelt.

An zwei Tagen waren sie beim landesweiten Aktionstag „Sauberhafter Kindertag“ in der Stadt unterwegs, um ihre Umgebung zu erkunden und von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien. Ob auf Gehwegen, auf Spielplätzen oder in Grünanlagen: Dort, wo Kinder toben und spielen wollen, fanden sie immer wieder Abfall vor.

Die Nazarius-Kinder erkundeten das Gelände rund um die Kita und die Kirche bis hin zum Gartengrundstück der Kita an der Rodau. „Für die Kinder ist die Aktion ein kleines Abenteuer. Das Sammeln weckt den Entdeckergeist und verschafft ein schönes Erfolgserlebnis“, sagt Kitaleiterin Christine Großebörger. „Die Kinder haben gemeinsam mit ihrer Erzieherin überlegt, wer Müll wegwirft und warum. Am meisten Müll fanden sie am Parkplatz an der Rodau. So haben die Kinder geschlussfolgert, dass viele, wenn sie aus dem Auto ein- oder aussteigen, wohl ihren Müll einfach dort hinwerfen. Ganz nebenbei haben die kleinen Müllsammler gelernt, dass Umweltschutz etwas mit dem eigenen Handeln zu tun hat und sehr wichtig ist.“

Mit Spaß an der Sache zeigten auch die Jungen und Mädchen aus Waldacker den Jugendlichen und den Erwachsenen, dass der Abfall in die Tonne gehört. „Bei uns steht das Thema Müll nicht nur an diesem Aktionstag an. Es spielt auch im Kita-Alltag eine große Rolle“, berichtet Kita-Leiterin Ria Keller-Wettermann. „Das fängt schon an beim Mülltrennen.“

Erster Stadtrat Jörg Rotter dankte dem Nachwuchs: „Dass ihr den Dreck aufsammelt, ist uns ein großes Dankeschön wert.“ Für die Kinder sei es eine tolle Erfahrung, selbst etwas für ihre Umwelt tun zu können. Dabei werde jedes gefundene Papierchen zu einem kleinen Erfolgserlebnis. „Die Kinder lernen, was Umweltschutz bedeuten kann und sind Botschafter für unsere sauberhafte Stadt.“

Quelle: op-online.de

Kommentare