Guter Besuch stimmt Organisatoren des Frühlingsmarktes zufrieden

Knappe Ressourcen fördern die Zusammenarbeit

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„Human Table Soccer“ wie im Hof der Firma Dreher macht großen Spaß. Wenn dann auch noch die Feuerwehr Ober-Roden gegen den TG-Musikzug antritt, ist da auch absoluter Kampfeswille dabei.

Ober-Roden - Es passte alles: strahlendes Wetter, gut gelaunte Menschen, ein abwechslungsreiches Angebot und vor allem viel Spiel und Spaß auch jenseits des reinen Konsums: Der von der Wirtschaftsförderung der Stadt Rödermark gemanagte Frühlingsmarkt war eine runde Sache.

Die Elektromobil-Berater machten zahlreiche Termine für Probefahrten im superleisen Auto aus.

Ein breites Spektrum von der „Schlepper und Schrauber“-Traktorentruppe aus Dieburg bis zu den Elektromobilen, für die es zahlreiche Anfragen nach Probefahrten gab, von der Kutschfahrt zwischen Ober-Röder Ortskern und Außenstellen, von geöffneten Läden in den Ortszentren und auch abseits bis hin zum Kunstgewerbe- und Biomarkt im geschmückten „Dinjerhof“: Hier fand jeder Besucher etwas. Da die Ortsdurchfahrt nicht gesperrt war, hatte sich das Geschehen in Ober-Roden stärker auf die Plätze und Seitenstraßen verlagert. Lange Staus gab es an den wenigen Verzehrständen wie etwa bei der Wurstbraterei vorm Café „Süße Ecke“, an der Eisdiele oder am Weinstand am Marktplatz. Hier hätte sich der Besucher ein wenig mehr gewünscht – warum nicht mal ein Bäckerstand mitten auf dem Platz? Bäcker gibt’s ja im Ort genug.

„Wir haben Schwerpunkte wie die Elektromobilität gesetzt und sind dankbar, dass die Zusammenarbeit mit dem „Dinjerhof“ inzwischen so gut klappt“, sagte Alfons Hügemann von der Wirtschaftsförderung. „Wir hätten uns noch mehr Anbieter aus den Ortskernen gewünscht. Der Einzelhandel lässt uns da noch im Stich, aber es ist ein Generationenproblem: Alle haben Nachwuchssorgen und können nicht noch mehr Belastung auf sich nehmen.“ Sein Fazit für die Zukunft: „Es geht nur miteinander, denn die Ressourcen sind knapp.“

Bilder: Frühlingsmarkt in Rödermark

Wie gut es miteinander gehen kann, zeigte sich bei den mittlerweile untereinander befreundeten Standbesitzern im „Dinjerhof“, die sich hier mehrmals jährlich treffen, oder auch bei den Angeboten, mit denen die Firma Hosen-Dreher Gäste auf ihr abseits gelegenes Grundstück in der Otzbergstraße lockt. In diesem Jahr war es ein kleiner Markt für sich, was da rund Hosen, Blazer und Accessoires und um nachhaltige Lebensweise lockte: von Fahrradladen über Gesundheitsangebote bis hin zur sportlichen Verausgabung beim „Human Table Soccer“-Turnier. Beim „Tischfußball“ mit Menschen an der Stange spielten Rödermärker Vereine gegeneinander – und sorgten für jede Menge Besucher. Und auch im Ortskern gab’s solche Highlights. Die Band auf dem Rathausplatz zog viele Zuhörer an. (chz)

Quelle: op-online.de

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