Kommentar: Traum einer Dorfidylle

In der Zukunftswerkstatt durften die Urberacher träumen und haben dies auch ausgiebig getan. Die etwa 50 Teilnehmer beschworen eine fast schon dörfliche Idylle herauf, in der lauter freundliche Menschen Gemeinschaft pflegen und Gemeinsinn an der Tag legen. Von Michael Löw

Die Bürgerbeteiligung der etwas anderen Art machte deutlich, dass sich viele Menschen im hektischen Rhein-Main-Gebiet nach Entschleunigung sehnen.

Die 50 Visionäre vom Wochenende mussten sich keine Gedanken ums Geld machen und konnten auch Elementares wie Arbeitsplätze im Ort oder Wege zur Arbeit ausklammern. Darum müssen sich dann die kümmern, die einen Teil Vorschläge politisch und planerisch verantwortungsbewusst umzusetzen versuchen. Denen haftet schnell der Ruf kleinkarierter Erbsenzähler an.

In der Summe aber sind Zukunftswerkstätten, Quartiersgruppen und ähnliche Initiativen eine gute Möglichkeit zu hören, wo die Leute der Schuh drückt. Und zu sehen, wo Potenzial steckt, diese Druckstellen zu beseitigen.

Quelle: op-online.de

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