Die Konfirmation fest im Blick

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Neben Tipps rund ums Taschengeld oder Pro-Familia-Einheiten zum Thema Sex war auch Hatha-Yoga im Workshop-Angebot für die Jugendlichen, geleitet von Yoga-Lehrerin Susan Diehl.

Rödermark ‐ Zum sechsten Mal schon bereiteten sich die Konfirmanden der Petrusgemeinde und der Evangelischen Kirchengemeinde Ober-Roden inhaltlich auf ihre Einsegnung mit einem gemeinsamen Rödermärker Konfitag vor. Von Christine Ziesecke

Im Einstieg in der Kirche wurden sie, musikalisch schwungvoll untermalt von der Konfi-Band, zum Thema „Geld - Macht - Liebe“ hingeführt. Im gemeinsamen Abschlussgottesdienst artikulierten die Arbeitsgruppen kreativ und ausdrucksstark die Erfahrungen aus ihren Workshops, die sie den Tag über belegt hatten.

Durch einen parallelen Schüleraustausch mit England waren nur rund 55 der diesjährigen Konfis dabei, doch sie genossen die gemeinsame Zeit sichtlich und nahmen auch viele Tipps und Anregungen aus den sechs Arbeitsgruppen mit. Bei „ohne Moos nix los“ hatten Experten mit den Jugendlichen über verschuldete Kinder und Jugendliche, über Ursachen und Auswirkungen von Kriminalität bis zu Selbstmord, und über Lösungsansätze gesprochen - von Nebenjobs bis zur Aufstellung eines eigenen Taschengeldbudgets.

Dass Yoga und Meditation helfen, still zu werden und danach umso präsenter zu sein, erfuhren die Teilnehmer ganz praktisch im Yoga-Workshop unter Leitung von Susan Diehl.

Spieglein, Spieglein an der Wand - in einem Workshop unter Anleitung von KiR-Mitglied Marietta Schmitt und Pfarrerin Sonja Mattes konnten die Jugendlichen bei selbst mitgebrachter Musik ihrer Fantasie beim Gestalten von Mosaik-Spiegeln freien lauf lassen. Tagsüber waren sie aufgeteilt in Workshops, beim Mittagessen und Kuchensnack aber gemeinsam im Saal der Petrusgemeinde. Dort betreuten Ehrenamtliche der Kirchengemeinden und Konfi-Mütter.

Die „Sexperten“ von pro familia ließen die Jungen und Mädchen zunächst getrennt ihre idealen Traumpartner beschreiben, ehe sie gemeinsam über medizinische und soziale Komponenten des Themas Nummer 1 redeten. Gemeindepädagogin Elke Preising nutzte die Halle Urberach, um darin Improvisationstheater erfahrbar zu machen, und in einem Kreativworkshop gestalteten Mädchen wie Jungen Mosaikspiegel unter der Begleitung durch KiR-Mitglied Marietta Schmitt und Pfarrerin Sonja Mattes - schließlich fragt sich doch jeder mal: „Spieglein, Spieglein an der Wand...“ - ganz besonders pubertierende Jugendliche.
Durchaus positiv bewerteten Betreuer, Teamer und Teilnehmer den Konfitag, und auch Pfarrerehepaar Sonja und Oliver Mattes sowie Gemeindepädagogen Frank Daxer waren zufrieden - vor allem da die Teilnehmer sehr offen mitgearbeitet hatten.

Nicht nur beim gemeinsamen Mittagessen, wofür das Küchenteam ein dickes Lob bekam, zeigte sich für viele Teilnehmer, dass Kirche durchaus Spaß machen kann.

Quelle: op-online.de

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