Junge Protestanten sammeln vor Supermärkten Lebensmittel

Konfis bitten für Bedürftige

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Vor der Ober-Röder Lidl-Filiale sammelten die Konfirmanden der Urberacher Petrusgemeinde, begleitet von Pfarrer Oliver Mattes, Lebensmittel für den „Rödermärker Brotkorb“.

Ober-Roden - Soziales Engagement ist schon lange ein fester Bestandteil des Konfirmandenunterrichts. Die Jugendlichen baten vor zwei Supermärkten die Einkäufer um Lebensmittel für den „Rödermärker Brotkorb“.

Gemeinsam mit den Pfarrern Carsten Fleckenstein und Oliver Mattes und mit den beiden neuen Mitarbeitern im Bundesfreiwilligendienst, Alexandra Neudert und Patrick Schädlich, standen die Rödermärker Konfirmanden am Samstag wieder einmal vor örtlichen Geschäften. Mit ihrer regelmäßigen Aktion sammelten sie haltbare Lebensmittel für den ökumenisch betreuten „Rödermärker Brotkorb“, der jeden Donnerstag im Keller des Gemeindehauses der Petrusgemeinde öffnet.

Die Kunden der Supermärkte waren sehr spendenfreudig, und wer im Geschäft vergessen hatte Lebensmittel zusätzlich einzukaufen, der steckte ein paar Euro in die Sammelbüchse. Die Konfirmanden waren in diesem Jahr mutiger als manchmal zuvor. Schließlich ist es nicht einfach, den hastig vorbeieilenden Käufern klarzumachen, dass sie doch etwas spenden mögen. Doch es klappte.

Manche hatten sogar einen kleinen Einkaufswagen extra bepackt, andere fragten nach fehlenden Artikeln und brachten von Kartoffeln bis zu Orangensaft und Süßigkeiten all jenes mit, was ab Donnerstag wieder dankbare Abnehmer bei all jenen Käufern findet, die mit ihrem Sozialpass und einem Euro Eigenbeitrag eine Tasche voll dringend benötigter Waren packen können. (chz)

Infos unter http://petruskirche-urberach.ekhn.de/startseite/diakonie/brotkorb.html

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Quelle: op-online.de

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