Kreative im Pfarrzentrum

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PopArt einerseits, Pastellkreidebilder andererseits, und alles rund ums Thema Frau präsentierte die Neu-Isenburgerin Nicole de Caro (rechts).

Nieder-Roden - (chz) Eine wunderbare Entdeckungsreise durch Melodien und Bilderwelt war die Kunstausstellung im katholischen Pfarrheim St. Matthias. Junge Künstler mit Stimme und kreativem darstellendem Können präsentierten sich bei der Vernissage, allen voran zu Beginn Franziska Langer, die erst 16-jährige Preisträgerin des Kulturförderpreises der Stadt Rodgau.

Noch eineinhalb Jahre wird sie die Schulbank drücken, dann hofft sie auf ein Musikstudium - eine Aufnahmeprüfung für die Hamburger Musical-Akademie hat sie bereits bestanden.

Mit Kurzgeschichten „Balsam für die Seele“ bereicherte Organisator Karl-Heinz Kalbhenn die Eröffnung. Diesmal präsentierten drei Frauen Ausschnitte aus ihren Werken. Die 28-jährige Neu-Isenburgerin Sozialpädagogin und Erzieherin Nicole de Caro etwa visualisiert das Thema Frau-sein in vielen Facetten. Die 22-jährige Elena Sommer, unter dem Künstlernamen Hyade versteckt, studiert Kommunikationsdesign und ist schon fast auf dem Weg zu einem Auslandsstudium in Japan - sie vergleicht Malen mit Meditieren.

Eine bereits etablierte Künstlerin stellte sich im Pfarrheim mit der 42-jährigen Stephanie Mohr aus Karlstein vor: Ihre Collagen mit Acrylfarben oder in Mischtechniken sind Bilder, mit denen sie viel von ihrem Leben preisgibt und auch den Betrachter einlädt, etwas über sein Leben zu erfahren.

Die Ausstellung, die zum neunten Mal Gelegenheit zum Staunen gab, bildet stets den Übergang von der turbulenten Fastnachts- in die stillere Passionszeit und entsprang einer Idee zwischen Pfarrer Dr. Peter Eckstein und Karl-Heinz Kalbhenn, dem Kulturpreisträger der Stadt Rodgau von 2005, der sich seither bemüht, an stets jungen Künstlern eine Plattform zu bieten.

Quelle: op-online.de

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