Kritik an Gutachten für Badehaus Rödermark

Urberach ‐ Das Badehaus Rödermark riss auch 2010 wieder ein Millionenloch in die leere Stadtkasse. Die FDP hat ihre Kritik an den Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Schwimmbad und Sauna erneuert. Von Michael Löw

FDP-Bürgermeisterkandidat Hans Gensert hat dem Ersten Stadtrat Alexander Sturm (CDU) Schönrechnerei bei den Verlusten des Badehauses vorgeworfen. „Wie kann etwas wirtschaftlich sein, was hochgradig defizitär ist?“, fragt Gensert angesichts jährlicher Miese von gut einer Million Euro. Für teures Steuergeld habe eine Unternehmensberatung festgestellt, welche Position das Badehaus auf einer Negativ-Rankingliste einnimmt und verkündet, „dass es nicht das allerschlechteste, sondern nur eines von den schlechtesten ist“. Das ist für Gensert „verschwenderische Gutachteritis, die die Verantwortlichen aus eigener Tasche zahlen sollen“.

Scharf kritisiert der FDP-Vorsitzende auch, dass Sturm die neue Untersuchung just an die Berater vergeben habe, die vor der Eröffnung des Badehauses einen profitablen Betrieb versprochen habe. Doch mit den Besucherzahlen steige Jahr für Jahr auch die Summe, die die Stadt zubuttern müsse.

Quelle: op-online.de

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