„Lan zum Leben - Grund zum Zocken“

53 Stunden zocken fast ohne Pause

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Bei Computerparty im evangelischen Gemeindehaus wird die Nachtruhe angeordnet. Voller als je zuvor: 35 Teilnehmer hatten ihre Computer ins evangelische Gemeindehaus transportiert und spielten von Freitagmorgen bis Sonntagnachmittag bei der Sommer-Lan-Party.  

Ober-Roden - „Lan zum Leben - Grund zum Zocken“ hatte die Evangelische Jugend ihr Computerspiel-Wochenende dem Jahresthema des Dekanats Rodgau „Land zum Leben - Grund zur Hoffnung“ angepasst.

Die große „Gockel Gaming Sommer-Lan-Party“ garantierte von Freitag, 10 Uhr, bis Sonntag 15 Uhr, Nervenkitzel, Spaß und Spiel - mit einigen regelgerecht verordneten Stunden Schlaf in der Nacht, weil die ausschließlich männlichen Teilnehmer sonst wahrscheinlich auch noch durchgezockt hätten.  Der frühere Gemeindepädagoge Frank Daxer, „Vater“ der „Gockel-Lan-Partys“, der die Leitung längst in andere Hände abgegeben hat und nur Gast der Veranstaltung war, freute sich über die Resonanz. Im fünften Jahr ihres Bestehens und in der inzwischen 13. Runde nutzten 35 begeisterte „Gamer“ erstmals die Sommerferien, „um gemeinsam durch virtuelle Welten zu rasen, in fantasievollen Wäldern denkwürdige Schlachten zu bestreiten und sich über die spielerischen und technischen Neuerungen auszutauschen“, wie es Betreuer Alex Dutiné beschrieb.

Unter der Leitung eines sechsköpfigen Teams fanden in unterschiedlichen Spielen wie zum Beispiel „Warcraft 3“, „Flatout 2“ oder „World of Padman“ Turniere und Wettbewerbe statt. Über die drei Tage gab es aber auch Zeit zum Ausprobieren und Ausloten neuer Mehrspieler-Erlebnisse. Dank der Unterstützung von Software-Spezialist Marc Milde konnten die Teilnehmer erneut nicht nur im Netzwerk Herausforderungen bestreiten, sondern auch online über das Internet ihre Kräfte messen.

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Ein Küchenteam sowie viele mitgebrachte Kuchen und Salate versorgten die Spieler gut; dennoch waren Chips und Cola dazu unverzichtbare Accessoires. Die Evangelische Jugend blickte „auf ein erfolgreiches Wochenende voller Spannung und Erholung, Adrenalinschübe und Erleichterung zurück“, zog Alex Dutiné Bilanz. Und die Computerfreakswarten schon auf die nächste Runde.

(chz)

Quelle: op-online.de

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