Leise Einstimmung auf den 27. März

Urberach ‐ Allenfalls leise Kritik am politischen Gegner übte die CDU Rödermark beim Programm-Parteitag. Selbst Bürgermeisterkandidat Norbert Rink verzichtete auf Angriffe gegen Amtsinhaber Roland Kern (AL), den er am 27. März ablösen will. Von Michael Löw

Optimistisch, aber keinesfalls überheblich geht die CDU in die entscheidenden Wochen vor Kommunal- und Bürgermeisterwahl. Zur neuen Bescheidenheit der Rödermärker Christdemokraten passte auch, dass Vorsitzende Patricia Lips und die übrigen Redner beim Programm-Parteitag am Freitagabend überaus behutsam mit dem politischen Gegner von heute umgingen.

Wobei der Erste Stadtrat Alexander Sturm recht deutlich machte, wer das sein könne: „Wir haben eine ausgezeichnet funktionierende Kooperation mit der SPD. Ein Bruchteil dieses Vertrauens hätten wir uns vom früheren Partner gewünscht!“

Sturm war Leiter der Programm-Kommission, deren Arbeit im Zentrum der zweistündigen Mitgliederversammlung stand. „Wir gestalten Zukunft“ heißt das Papier mit den Schwerpunkten Finanzen, Generationenarbeit, Wirtschaft, Vereine und Ehrenamt. Nach kurzer Diskussion wurde es einstimmig angenommen.

Auffallend: Rink verkniff sich jede Kritik

Die CDU erneuert darin ihre Forderung nach einem Gymnasium mit technischem oder naturwissenschaftlichem Schwerpunkt in Urberach.

Sturm warb engagiert für eine lokale Schuldenbremse, spätestens 2016 soll Rödermark nach dem Willen der CDU nur noch soviel Geld ausgeben wie die Stadt auch einnimmt.

Die CDU-Ideen zur Wirtschaft stellte Rödermarks Wirtschaftsförderer und CDU-Bürgermeisterkandidat Norbert Rink vor. Er sprach sich für den Erhalt der Wirtschaftsförderung als eigenständige Gesellschaft aus und forderte eine Art Maklercourtage, damit sie sich aus eigener Kraft finanzieren kann.

Auffallend: Rink verkniff sich jede Kritik an Bürgermeister Roland Kern (AL). Diesen Teil der Parteitags-Agenda überließ er der Vorsitzenden und dem Ersten Stadtrat.

Quelle: op-online.de

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