Macher der Ober-Röder Kerb denken schon ans nächste Jahr

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O’zapft is’! Allerdings gilt das hier für den 2009er Wein, der vor den neuen Trauben am Dinjer-Hof traditionell an Kerb seine erste Verkostung erfährt. 25 Liter Rebensaft hat Stefan Hornung (links) im vorigen Jahr gekeltert.

Ober-Roden ‐ Am Montagabend ging die Ober-Röder Kerb mit der Verbrennung von Kerbborsch „Schorsch“ zu Ende. Die Organisatoren hätten sich ein paar Gäste mehr gewünscht, doch herbstliche Temperaturen hielten manchen vom Bummel durch Ober-Rodens neue Mitte ab. Von Christine Ziesecke

Eine kleine Überraschung erlebten am Sonntagabend all jene Kerbbesucher, die pünktlich um 21 Uhr mit Blick gen Osten das Feuerwerk erwarteten, das plötzlich schräg hinter ihnen in den Himmel fuhr und auch gleich wieder aufhörte. Nur der Zufall, dass Bürgermeister Roland Kern nach kurzer Rücksprache mit dem Feuerwehrchef sein O.K. gab, vergönnte den Besuchern auch noch den großen Rest des Spektakels - die Babenhäuser Pyrotechniker hatten den Ausweichplatz hinter dem Zehnthof für zu eng und zu windig erachtet.

Die Kerb in Bildern:

Kerb in Ober-Roden

Am Sonntag konnten die Zeltbetreiber nicht über mangelnden Besuch klagen, und auch die Kerbzeile von „Mortsche“ bis Rathaus-Brunnen war kurzzeitig von gut gelaunten Menschen bevölkert. Für längere Aufenthalte war es einfach zu kalt – das ist auch das Fazit aller Mitglieder des Kerbgremiums. „Trotzdem wird’s keine Fußbodenheizung unter dem neuen Pflaster geben“, schmunzelte Bürgermeister Kern beim montäglichen Firmen- und Verwaltungsfrühschoppen.

Darin waren sich Karlheinz Weber von der TGO, Hans Hitzel von den Lehr‘schen Chören und Adi Keck vom FC Germania einig, dass die Kälte weit mehr Einfluss aufs Kerbgeschehen hatte als die Umbaumaßnahmen im Ortskern.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass an vielen Ecken noch kleine Korrekturen nötig sind: bei der Zeltplatzierung, bessere Begrünungen, Fahrradständer, ein freier Umgang um den Marktbrunnen oder auch ein offenerer Zugang in Richtung Dinjer-Hof – entsprechende Ansätze fürs kommende Jahr wurden im klärenden Gespräch bereits großteils geregelt.

Quelle: op-online.de

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