Feste im Freien gefeiert

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Dichtes Gedränge herrschte zur Maiforelle auf der Bulau.

Rödermark (chz) - Nichts von den angedrohten Gewittern. Nur schönes Wetter und auf Rödermarks Straßen eine Vielzahl Radfahrer und Wanderer, die sich teilweise wirklich von Maifest zu Maifest treiben ließen.

Anlaufstellen gab’s genügend, einige davon neu im Programm, und schon die Walpurgisnacht ließ sich dieses Jahr standesgemäß im Tüncherhof feiern.

Nach einer neuerlichen Ortskernführung durch Reinhard Berker, an der mehr als 100 interessierte Bürger teilnahmen, blieben viele gleich in der wunderschön restaurierten Hofreite hängen. Andere kamen dazu. Und schon vor Mitternacht mussten nach Blocksbergsuppe und Hexentopf schon dreimal Getränke nachgeordert werden.

Der Christbaum wurde umfunktioniert

Pünktlich am nächsten Morgen wurde dort auch der Maibaum gesetzt: ein Inbegriff an Nachhaltigkeit, wurde der noch immer grüne Christbaum dazu umfunktioniert.

14 Meter Maibaum stehen in Waldacker.

Eindeutig größer und diesmal auch mit einer ganz besonderen Note ist der Maibaum ausgefallen, der in Waldacker in guter Tradition beim Club der Hundefreunde (CHW) gestellt wurde. 14 Meter hoch und mit einem originellen senkrechten Kranz. Dieser war beim Hochstemmen hängen geblieben - und wurde denn zum Vergnügen der vielen Zuschauer nicht aus seiner Schieflage befreit. Christoph von Kessler und seine Freunde hatten den von einem Waldackerer gespendeten Baum in die Höhe gewuchtet. Dieser einzige offizielle Maibaum im ganzen Umfeld lockte so viele Menschen an, dass das Team um den CHW-Vorsitzenden Udo Neldner bald schon Sitzgarnituren nachstellen musste.

Wer nach der ersten Bratwurst Appetit auf Fisch bekam, brauchte nur wenige Schritte, vorbei am Denkmal zum 50. Breitengrad, weiter zum Angelsportverein zu laufen. Dort gab es in diesem Jahr erstmalig auch Maiforellen. Es war empfehlenswert war, früh genug den idyllischen Fußweg dorthin anzutreten, ehe die Schlangen vor der Kasse gar zu lang wurden.

Die Alternative für alle Urberacher war die Orwischer Maiforelle auf der Bulau, diesmal allerdings vom FC Viktoria serviert, nachdem die Angelsportfreunde aus Personalsorgen die Bewirtschaftung abgegeben hatten, aber noch mit Rat und Tat in der Vorbereitung zur Seite standen. Und anscheinend wollten alle Bürger mal die Viktorianer testen. Die rund 65 Helfer, zumeist Vereinsmitglieder, kamen kaum damit nach, die letzten der 120 Garnituren aufzustellen, und der Fanclub Weizenbuben kam kaum mit dem Bierzapfen nach. Wie gut, dass mit über 60 Kuchen auch noch für den Nachmittag vorgesorgt war, zumal sehr zivile Preise für guten Umsatz sorgten.

Generationen-Treff im Schillerwald bei der TG. In der Mitte: Leon.

Doch was wäre ein Maiausflug ohne Schillerwald? Dort sorgte die Karnevalsabteilung der TG Ober-Roden wie schon am Samstag Abend für Country-Music live und dazu Linedance, während den vielen mit dem Fahrrad angereisten Maiausflüglern Pommes und Bratwurst in großen Mengen schmeckten.

Quelle: op-online.de

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