„Mamamia“ bezaubert

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Immer ein Hingucker und ein Ohrenschmaus dazu: die sieben hin- und mitreißenden Damen von „Mamamia“.

Ober-Roden (chz) ‐ Auch die elfte Silvestergala der Lehrschen Chöre in der aufwändig geschmückten Kulturhalle war restlos ausverkauft. Mit dem internationalen Büfett startete der Abend, der in Rödermarks Ballsaison längst ein Glanzlicht setzt.

Wohl ist die Gala ein Modebarometer für die bevorstehende Ballsaison, doch neben klassischen Paartänzen lebt die ständig gefüllte Tanzfläche auch vom Aufwärmen der letztjährigen Fastnachtshits, zu denen sich auch in edler Robe hüpfen und klatschen lässt. Das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Sechs Kellner sorgten für prompte Bedienung, hinter den Kulissen unterstützt von den Helfern der Lehrschen Chöre, die schon beim Aufbau mitgearbeitet hatten, wie Vorsitzender Hans Hitzel dankbar vermerkte.

Tanzen stand absolut im Vordergrund bei der Silvestergala der Lehrschen Chöre – egal ob klassisch auf Slow Fox oder Langsamen Walzer, ob ausgelassen fröhlich zu den Klängen des „Fliegerliedes“ oder bei einer kleinen Privatvorstellung.

Das Highlight des Abends begann, als Haustechniker Jörg Seitel die Zusatzbühne aus dem Nichts herausrollen ließ. Die Gruppe „Mamamia“ brannte darauf eine bunte Musikshow ab. Die Vornamen der Sängerinnen Maria Blank-Schmidt, Marianne Gotta-Sauer, Annegret Harter, Annette Humml, Angelika Kern, Inge Schuster und Marcella Hagenauer, alle aus dem Umfeld des Lehrschen Vokalensembles, ergeben den Namen, unter dem die Truppe witzig und frech, darstellerisch talentiert und musikalisch grandios ihr Bühnenprogramm abliefert. Darin geht es um Männer und Frauen und um die unendliche Geschichte zwischen den Beiden: von der Suche des weiblichen Geschlechts nach dem passenden Gegenstück („So ein Mann“) über Anbandeln, Heirat und Haushalt und all das, was zwischen den Geschlechtern regiert, bis hin zum gnadenlosen Bekenntnis: „Kann denn Liebe Sünde sein?“ In Windeseile wechselten die Sängerinnen ihre Kostüme quer durch die Klamottenkiste, während Marcella Hagenauer geistreich und witzig aus dem Nähkästchen ihrer Oma plauderte. Die Gruppe wünschte den Gästen ein besonders liebevolles Jahr 2010, das mit Sekt, guten Wünschen, Umarmungen und einem Wiener Walzer begrüßt wurde.

Quelle: op-online.de

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