Manfred Fritsch

Blutspender aus leidvoller Erfahrung

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Zum 100. Mal spendete Manfred Fritsch sein Blut. Eric Max (links) vom Blutspendedienst und Wolfgang Müller, der Vorsitzende des DRK Ober-Roden, dankten mit kleinen Präsenten.

Ober-Roden - Gut im Mittel lagen die Zahlen bei der letzten Blutspendeaktion dieses Jahres in Ober-Roden. Dass weniger Spenden als im vorigen Oktober eingingen, lag auch daran, dass das Rote Kreuz elf Spendenwillige zumeist wegen starker Erkältung wieder heimschicken musste.

170 Blutkonserven, darunter von 20 Erstspendern, die an den Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen weitergeleitet werden, waren die Bilanz. Christa Machacek wurde für die 75., Frank Ressemann und Konstantin Seewald für die 25. und Patrick Klein für die 10. Spende geehrt. Ein besonderes Jubiläum feierte Manfred Fritsch aus Nieder-Roden. Er spendete zum 100. Mal und wurde vom Vorsitzenden des DRK-Ortsverbandes Ober-Roden, Wolfgang Müller, und von Eric Max vom Blutspendedienst ausgezeichnet.

Manfred Fritsch spendet meist in Ober-Roden, weil’s für ihn günstig auf dem Heimweg von seiner Arbeitsstelle im Industriegebiet liegt. Und er weiß aus eigener Erfahrung um die Wichtigkeit: Nach einem schweren Autounfall 2001 musste ihm die Milz entfernt werden. Doch er lebt dank guter Behandlung medikamentenfrei weiter und dankt es mit lebensrettenden Spenden für Andere.

chz

Quelle: op-online.de

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