Berufsakademie begrüßt 105 Erstsemester

Massenstart ins Studium

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105 Erstsemester begannen gestern an der Berufsakademie Rhein-Main ihr Duales Studium in den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Außenwirtschaft und Wirtschaftsinformatik. 

Urberach - Die Berufsakademie (BA) Rhein-Main, die größte in Hessen, startet ins Wintersemester. 105 junge Männer und Frauen wollen sich innerhalb von drei Jahren als „Bachelor of Arts“ oder „Bachelor of Science“ in Betriebswirtschaft, Außenwirtschaft und Wirtschaftsinformatik qualifizieren.

Bernd Albrecht, Akademieleiter und Geschäftsführer der Berufsakademie Rhein-Main, und der Erste Stadtrat der Stadt Jörg Rotter hießen mehr als 100 neue Studierende und Vertreter ihrer Ausbildungsunternehmen willkommen. Auf dem vor zweieinhalb Jahren eingeweihten neuen Campus hinter dem Badehaus studieren insgesamt künftige Führungskräfte aus mehr als 100 Unternehmen. Zum Wintersemester kamen 17 weitere Partner dazu, sagte Albrecht - unter anderem die Sparkassen Dieburg und Langen/Seligenstadt, die Volksbank Dreieich und die ebenfalls in Dreieich ansässige MHK-Group.

Die BA Rhein-Main ist nicht nur die größte Berufsakademie in Hessen, sondern genießt auch über die Landesgrenzen hinaus hohes Ansehen. Bernd Albrecht ist Präsident des Bundesverbandes der Berufsakademien. Beim „Welcome Day“ gestern erläuterten Erstsemester, warum sie sich für ein Duales Studium parallel zum Beruf entschieden haben. Die Sicherheit, übernommen zu werden, kleine Lerngruppen, Dozenten aus der Praxis und ein klar strukturierter Lehrplan seien die größten Vorteile gegenüber einem klassischen Hochschulstudium. Dass die BA-Studenten deutlicher weniger (Zeit-)Freiräume haben, können sie verschmerzen.

Stadt und Kreis hatten die BA 2003 gegründet. Rund 20 Studenten schrieben sich ein. „Nach diesem kleinen und beschaulichen Anfang sind 105 Erstsemester eine stolze Zahl“, freute sich Stadtrat Rotter, der BA-Aufsichtsratsvorsitzende. Zufrieden ist Rotter auch mit der finanziellen Entwicklung. Studiengebühren und ein Landeszuschuss von 1 000 Euro pro Student und Jahr decken die Kosten für Dozenten, Unterricht sowie Darlehen und Abschreibung der Gebäude. Seit 2007 müssen die beiden Gesellschafter kein öffentliches Geld mehr zuschießen.

Einschulung 2014 in Rodgau und Rödermark

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Studenten fürs Wintersemester 2015 können sich entweder bei ihrem Ausbildungsunternehmen oder direkt bei der BA bewerben. Gelegenheit zur Information bietet heute ab 17 Uhr ein Perspektivabend. Akademieleiter Albrecht und sein Team stellen potenziellen Partnerfirmen die vielfältigen Möglichkeiten einer Kooperation vor. J lö

Quelle: op-online.de

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