Migration hat viele Gesichter

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Makbule Firat, die stellvertretende Leiterin des Kindergartens Lessingstraße in Urberach, ist eines von sechs Rödermärker Gesichtern der Integrations-Ausstellung. Außer ihr porträtierten die Künstlerinnen Zuwanderer aus Indien, Kroatien und Russland.

Rödermark - Sechs Rödermärker ausländischer Herkunft geben der Ausstellung „Ich integriere mich von frühmorgens bis spätabends - Vom Wegmüssen und Ankommen“ ein lokales Gesicht. Von Michael Löw

Die Künstlerinnen Hermine Oberück (Fotos) und Gertraud Strohm-Katzer (Interviews) haben etliche Migranten porträtiert, die zwischen 1946 und heute nach Deutschland ausgewandert sind. Veranstalter sind die Stadt, der Ausländerbeirat, das Netzwerk für Integration und die Evangelische Erwachsenenbildung.

Die Ausstellung wird am Samstag, 19. September, um 18.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 3. Oktober zu sehen. Unter der Woche kann sie von 17 bis 21 Uhr besucht werden, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr.

Am 14. September können sich die Helfer ab 20 Uhr im Rathaus Ober-Roden über die Künstlerinnen, ihr Werk und das Rödermärker Integrationskonzept informieren, damit sie Besuchern kompetent Auskunft geben können.

Die Veranstalter suchen ehrenamtliche Aufseher:

Wer Interesse daran hat, kann sich bei der Leiterin der Erwachsenenbildung, Angela Ruhland, melden: Tel.: 06103-3007827.

Hermine Oberück und Gertraud Strohm-Katzer stellen Zuwanderer mit völlig unterschiedlicher Biographie vor: Menschen, die längst ihren Platz in der deutschen Gesellschaft gefunden haben, ebenso wie Ausländer, die nur deren Schattenseiten kennen.

Auf die sechs Rödermärker wurden die Künstlerinnen beim Brückenfest Anfang Juni am Urberacher Entenweiher aufmerksam.

Quelle: op-online.de

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