Mini-WM macht Lust auf Spiele in Südafrika

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Jubelnde Tifiosi - dieser Anblick möge uns in Südafrika bitteschön erspart bleiben: Doch bei der Mini-WM des FC Viktoria freuten sich alle über den Weltmeister Italien. Schließlich steckten die jungen Kickern der TS Ober-Roden in den blauen Trikots und wurden vor einem begeisterten Publikum zu Recht gefeiert. Im Finale hatten sie Gastgeber Südafrika (TuS Makkabi Frankfurt) in überlegener Manier besiegt.

Urberach (chz) ‐ Italien wird Weltmeister vor Südafrika – als fußballbegeisterter Deutscher will man das nicht unbedingt als Omen sehen, aber nach der Mini-WM beim FC Viktoria war der Jubel der für die Squadra Azzurra spielenden Kicker der TS Ober-Roden absolut berechtigt.

160 Spiele in zwei Tagen – ein absolutes Mammutprogramm hatte weitgehend perfekt funktioniert und war vom Wetter höchst begünstigt worden. Die Urberacher F-Jugendlichen ließen mit den Plätzen 32, 30 und 10 ihren Gästen den Vorrang, und auch Germania (20) und TG (28) aus Ober-Roden hielten sich eher etwas zurück.

„Wir haben wirklich riesiges Glück gehabt“, freute sich Jugendleiter Peter Lotz. Doch er wusste wohl, dass es mit Glück allein nicht getan ist, und dankte neben den Sponsoren seinem Orga-Team um Michael Hock, Michael Frank und Matthias Gawliczek: „Wenn man so ein gutes Team hat, braucht man als Jugendleiter nicht mehr viel zu machen!“

Bilder von der Mini-WM

32 F-Jugendteams bei Mini-WM

Unterstützt wurden sie von zahllosen anderen Jugendbetreuern und Eltern, und auch das Publikum hatte seinen Teil zu dem Fußballfest beigetragen: Eine unabhängige Jury kürte die schweizer, die spanischen und allen voran die mexikanischen Anhänger als die „besten Fans der Welt“.

Viktoria-Trainer Thomas Epp war bei der Siegerehrung ebenso wie Bürgermeister Roland Kern oder Vertreter der Mannschaften voll des Lobes. Veranstalter, Fans und Sportler waren sich einig, dass sie unter der Devise des Fair-Play ein riesiges Fußballfest miterlebt hatten, das Michael Hock auf einen klaren Nenner brachte: „Das war Fußball unter Freunden, und so sollte es auch sein!“

Quelle: op-online.de

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