Mitte März hat die Basis das Wort

Rödermark (lö) ‐ Die Nominierung von Rödermarks Wirtschaftsförderer Norbert Rink als CDU-Bürgermeisterkandidat sorgt auch in unserer Internet-Ausgabe für kontroverse Diskussionen. Tenor: Viel Sympathie für den „charmanten Hansdampf“ ohne Parteibuch, aber auch Zweifel, ob er der richtige Mann für den Chefposten in der Verwaltung ist.

Die CDU ist sich indes gewiss, mit Rink ein gutes Angebot für Wähler auch außerhalb ihres klassischen Klientels zu machen. Am 12. März soll ein CDU-Parteitag Norbert Rink als Bürgermeisterkandidat nominieren. Der Vorstand hatte sich bereits am Montagabend einstimmig für den parteilosen 55-jährigen Diplom-Volkswirt entschieden, in acht Wochen haben dann die Mitglieder das Wort.

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Rink fordert Kern heraus

Rink und der geschäftsführenden CDU-Vorstand haben bereits erste inhaltliche Eckpunkte erarbeitet. „Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig es ist, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen mit Norbert Rink eine Persönlichkeit gewonnen werden konnte, der bereits in den vergangenen Jahren mit großer Zielstrebigkeit Projekte in dieser Stadt erfolgreich umgesetzt hat,“ lobte Parteichefin Patricia Lips, Mitglied des Deutschen Bundestags, den Herausforderer von Bürgermeister Roland Kern (AL, seit 1. Juni 2005 im Amt).

Rink, der die kommende Zeit auch dafür nutzen will, sich intensiver in laufende kommunalpolitische Themen einzuarbeiten, betonte bei diesem Gespräch wiederholt: „Ich war überrascht, dass diese große Partei auf mich zugekommen ist, nachdem ich immer wieder feststellen musste, dass gerade auch in den eigenen Reihen geeignete Persönlichkeiten zu finden gewesen wären.“

Quelle: op-online.de

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