Mütter helfen Müttern bei der Integration

Urberach ‐ „Elternlotsinnen“ sollen die Integration an den Kindergärten in Rödermark fördern. Die Frauen mit Migration shintergrund sollen vermitteln, wenn Mütter mit wenig oder ohne Deutschkenntnisse Probleme haben. Von Michael Löw

Elf Frauen mit ausländischen Wurzeln oder Familienangehörigen haben sich im Familienzentrum Liebigstraße zu „Elternlotsinnen“ ausbilden lassen. Die türkischstämmige Pädagogin Semra Nothnagel schulte sie in 50 Unterrichtsstunden zu Vermittlerinnen zwischen Kindergarten, Hort und Schule einerseits und Familien mit Migrationshintergrund.

In der Tagesstätte Liebigstraße stammen nach Auskunft von Leiterin Marlene Isermann 54 Prozent der Kinder aus ausländischen Familien. Viele Eltern, meist Mütter, sprechen wenig oder kein Deutsch.

Sie wagen sich oftmals nicht, ihre Wünsche und Bedürfnisse oder die ihrer Kinder mit den Erzieherinnen zu besprechen. Manchmal sind auch die Einstellungen und Erfahrungen in Sachen Pädagogik recht unterschiedlich.

Gerade hier wollen die Lotsinnen Brücken bauen. Die elf Frauen kommen überwiegend aus Tagesstätten mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil Migranten: fünf aus der Kita Liebigstraße, vier aus der Kita Lessingstraße und zwei aus dem Familienzentrum „Am Motzenbruch“ in Ober-Roden.

Quelle: op-online.de

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