Munition explodiert

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Zunächst dachten die Feuerwehrleute, es handele sich um einen herkömmlichen Waldbrand. Als sie Schüsse im Feuer hörten, zogen sie sich zurück und löschten aus der Distanz. Die Wasserversorgung wurde durch Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge aus Urberach und Ober-Roden sichergestellt. Wegen des hohen Wasserverbrauchs wurden zusätzlich Großtanklöschfahrzeuge aus Dreieich-Sprendlingen und Dietzenbach angefordert. Die Feuerwehren aus Rödermark waren mit neun Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Einsatzende war gegen 19.30 Uhr.

Urberach (bp) ‐ Munition vermutlich aus dem zweiten Weltkrieg ist am Samstag Nachmittag bei einem Waldbrand in Urberach hochgegangen.

Die Patronen explodierten, als etwa 3000 Quadratmeter Waldboden in Flammen standen. Die Feuerwehren aus Urberach, Ober-Roden, Dietzenbach und Dreieich-Sprendlingen alarmierten sofort den Kampfmittelräumdienst. Dieser wies die Brandschützer an, aus sicherer Entfernung zu löschen. Es wurde niemand verletzt.

Die Wehren waren um 13.08 Uhr zu dem Waldbrand in Urberach gerufen worden. Wegen ungenauer Ortsangaben in der Alarmmeldung suchte zunächst der Polizeihubschrauber die Stelle. Eine aufmerksame Radfahrerin war aber schneller. Mehrere Trupps bekämpften von zwei Seiten das Feuer, als sie Schüsse in den Flammen hörten. Danach wurde aus sicherer Entfernung gelöscht.

Quelle: op-online.de

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