Mutter-Kind-Parkplätze fehlen

Urberach - (lö) Am Märktezentrum gibt‘s hunderte von Parkplätzen, Einkäufer finden immer eine Möglichkeit, ihr Auto abzustellen. Ilona Balduff vermisst aber zwei oder drei Parkplätze direkt am Eingang wichtiger Geschäfte, die für Mütter mit Kindern oder - wie in ihrem Fall - für Großmütter mit Enkeln reserviert sind.

Ganz schön nervig“ sei‘s, den vollen Einkaufswagen vom „Kaufland“ 100 Meter zum Auto zu schieben und dabei drei Knirpse (2, 5 und 7 Jahre jung) im Auge zu behalten. Die Pkw anderer Kunden und die Lastwagen der Lieferanten seien da ständige Gefahrenquellen.

Eltern, die näher an den Geschäften parken, finden zwar auch eine Lücke. Doch eingezwängt zwischen zwei anderen Autos, haben sie oft Probleme, den „Babysafe“ aus der Tür zu hieven.

Ilona Balduff regte beim Kaufland-Kundendienst an, Eltern-Kind-Parkplätze nach dem Vorbild der Behinderten-Parkplätze auszuweisen. „Ein Einkauf mit Kindern ist nicht immer leicht“, räumt auch Kundendienst-Chefin Annette Herrmann ein. Dennoch wird es auf dem Kaufland-Gelände so schnell keine Eltern-Kind-Parkplätze geben: Sie hätten nur dann Sinn, wenn Marktmitarbeiter kontrollieren, dass sie auch für diese Kunden frei bleiben.

Der damit verbundene Personalaufwand würde sich negativ auf die Preise auswirken, ergänzte Kaufland-Pressesprecherin Andrea Kübler auf Anfrage. Sie ist sicher, dass die Mehrzahl der Kunden deshalb Extra-Parkplätze für verzichtbar hält.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare