Narren mit Gütesiegel

+
Gemeinsam mit dem weiblichen Vermessungstrio stellte sich schließlich der einzeln vermessene und für gut befundene Elferrat zum Gruppenbild.

Urberach ‐ „Mir grüße euch im Saal beim KSV mit einem dreifach donnernden Orwisch-Helau!“ Mit diesen inhaltsschweren Worten, von Sebastian Popp und Bastian Lamprecht an die Gästeschar im Saal gerichtet, nahm die Fastnacht Besitz von den Urberachern und ihren Freunden. Von Christine Ziesecke

Auch wenn sich Abteilungsleiter Bastian Lamprecht, seiner Ansprache nach zu urteilen, heftig innerlich dagegen gewehrt hatte, blieb auch ihm nichts anderes übrig, als sich in sein närrisches Schicksal zu ergeben.

uvor hatte der Elferrat des KSV, in diesem Jahr identisch mit dem, der schon letztes Jahr viel Spaß am närrischen Treiben hatte, eine schwere Prüfung zu durchlaufen: die Baustellenabnahme durch das Damentrio Lydia Suderleith, Renate San Nicolas und Ute Steiger galt es zu überstehen. „Persönliche Inaugenscheinnahme“ nannten die kritischen Jurorinnen das, was sie mit Zollstock, Kamera und Block auch schriftlich fixierten; zu eng gewordene Elferratsjacken ergaben dabei gewaltige Punktabzüge, zusätzliche Gehhilfen in Form von Krücken brachten Bonuspunkte für guten Willen. „En Haufe Ausschuss diesmal dabei“, lautete das erste flüchtige Urteil, das aber bei genauerem Hinsehen rasch revidiert wurde.

Mit einer Polonaise eroberte der Elferrat schrittweise das Publikum und den gesamten Saal und weckte die Sehnsucht der Fastnachter nach noch mehr Kampagne.

Schließlich bekamen alle Aspiranten ihren Prüfstempel, wurden vereidigt und unterstützen jetzt Sitzungspräsident Sebastian Popp. Er begrüßte seine Kollegen, die mit Ausnahme von Claudius Lamprecht und des in Urlaub weilenden Heinz Harenberg auch alle auf der Bühne standen: Martin Behnicke, Holger Behnicke, Klaus Strache, Richard Kreis, Lars Löbig, Klaus-Peter Maas, der Jüngste André Frank, Toni San Nicolo, Tomas Kühn, Bardo Suderleith und schließlich der närrische Abteilungsleiter Bastian Lamprecht. Zugleich kündigte er an, dass 2011 seine letzte Kampagne als Sitzungspräsident sein wird, „und spätestens am 11.11.2011 werde ich eine Riesenparty feiern!“ - gegönnt sei es ihm nach 16 Jahren an vorderster Front. Eine zusätzliche Übungseinheit war die Kampagneneröffnung für die Maxigarde, die solo und später mit der Medigarde eigene Tänze präsentierte. Am 27.11. werden die Mädchen ihr Können um 14 Uhr in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg bei einem Gardeturnier unter Beweis stellen.

KSV-Termine zum Vormerken: 12. und 19. Februar 2011: 1. und 2. Fremdensitzung. 27. Februar 2011: Kinder-Maskenball. 7. März 2011: 15. Rosenmontagszug.

Quelle: op-online.de

Kommentare