Neues Leben schlüpft aus dem Ei

Geflügelzüchter aus Urberach freuen sich über Enten-, Gänse- und Hühnerküken.

Urberach - Ostern ist beim Geflügelzuchtverein in der verlängerten Römerstraße mehr als ein Fest mit Eier suchen, malen, Musik und Speisen. Vor allem nämlich geben Vorsitzender Mario Luther und seine Frau Monika viele interessante Auskünfte zu den Tieren in den Gehegen. Von Christine Ziesecke

Sie haben es als Ersatzeltern in diesen Tagen wieder mit aufgeregt piepsenden winzigen Küken und vielen weiteren Jungtieren zu tun.

In der Osternacht ist im Kükenraum eine quietschgelbe reinrassige Peking-Ente aus dem Ei geschlüpft; am Ostermorgen eine zweite, ein „Mischling“ sozusagen. Schon direkt nach dem Umsetzen des Neuankömmlings unter die Wärmelampe nimmt sich die wenige Stunden ältere Ente der jüngeren liebevoll an: Sie bietet Schutz untern ihrem Flügel und pickt millimeterweise festklebende Eierschalen-Reste aus dem Gefieder. Eine Woche werden die Beiden noch gemeinsam mit anderen Neulingen hier unter der Wärmelampe zubringen, dann folgen zwei bis drei Wochen unter einer Lampe im Stall. „Und danach dürfen sie das erste Mal schwimmen“, freut sich Monika Luther, „das können sie auf Anhieb ganz von selber.“ Im künftigen Gehege haben die Luthers den Teich schon frisch gereinigt.

Gehege für Tauben ausbauen

„Zur Zeit sind acht Parzellen belegt“, ist Mario Luther auch mit der Auslastung des Geländes zufrieden. Vor zwei Jahren hat er den Vorsitz im Verein übernommen und so manches auf Vordermann gebracht. Neuester Pächter ist Sergej Vorogev aus Eppertshausen – seit 1. März werkelt er in jeder freien Minute in seinem Gehege, das er zusätzlich für Tauben ausbaut. Wachteln und Perlhühner sind ohnehin schon eingezogen, dazu ein wunderschönes weißes Taubenpaar.

Im Dezember diesen Jahres soll auf dem GZV-Gelände eine Lokalschau stattfinden. Dann werden alle vereinseigenen Tiere „gerichtet“ und prämiert.

Gestern kam ein Ober-Röder Kindergarten zu Besuch, nachdem dort die Frage diskutiert worden war: „Wo kommen eigentlich die Eier her?“ Die beste Antwort darauf holten sich die Kinder nun direkt beim Fachmann. Gäste sind hier immer willkommen; der nächste „Tag der offenen Tür“ mit Verpflegung und Kinderangeboten wird am Vatertag sein: „Bis dahin gibt es viele junge Tiere hier zu sehen“, verspricht Luther.

Quelle: op-online.de

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