Newcomerband „Party Cräääckers“

Geboren beim Burger-Essen

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Neue Sternchen am Schlagerhimmel: „The Party Cräääckers“ (von links nach rechts): Peter Sondermann, Janko Wilzbach, Erik Dörr, Jan Fischer, davor sitzend Jörn Fischer, Julian Fischer, Melli und Saskia Malitz.

Urberach - Wie gut, dass Peter Sondermann gern essen geht: Ohne die zufälligen Begegnungen in einer Dieburger Fast-Food-Bräterei und eine Woche später in einem Urberacher Restaurant wäre der Sänger wohl nicht da gelandet, wo er inzwischen gelandet ist.

Sondermann steht - neben Sängerin Saskia Malitz - an der Front von „The Party Cräääckers“. Nicht einmal ein Jahr alt ist die achtköpfige Formation aus Rödermark, Egelsbach und Dieburg, die sich Fetenhits und Schlagern verschrieben hat.

Nach einem halben Dutzend Auftritten hat sich die Gruppe, sonst meist noch am Studieren, in gewissen Kreisen trotzdem schon einen Namen gemacht. Am Samstag, 18. Januar, toben sich die „Party Cräääckers“ unter freiem Himmel auf der Après-Ski-Party des BSC Urberach aus. Um 20.11 Uhr geht’s los.

Ursprung des Oktetts war 2011 eine „Schnapsidee“, wie es Tuba- und E-Bass-Spieler Julian Fischer formuliert. Mit seinen Brüdern Jan (Trompete und Percussion) und Jörn (Schlagzeug) sowie mit Sängerin Malitz bekamen sie plötzlich Lust darauf, neben ihren sonstigen musikalischen Engagements in der Freizeit Schlager zu spielen. Den Anstoß gab die Dieburger Formation „Van Baker & Band“. Obwohl in den Monaten danach auch Gitarristin Melli, die ein wenig divenhaft ihren Nachnamen nicht verrät, und Posaunist Janko Wilzbach die ersten Trippelschritte mitgingen, habe man „damals aber nicht daran gedacht, dass daraus einmal eine Band wird“.

Nervennahrung zum Wachsen

Als der Kontakt zu Sondermann aufgenommen wurde - zufälligerweise beim Hamburger nach einem „Van-Baker“-Auftritt im Spätsommer 2012 -, nahmen die „Party Cräääckers“ nach und nach Kontur an. „Auch wenn Peter zunächst nicht gerade begeistert davon war, nur Schlager zu singen“, wie Julian Fischer aus seinem Herzen und Sondermanns erster Ansicht keine Mördergrube macht. Irgendwann saß dann auch noch des Frontmanns Kumpel Erik Dörr im Proberaum - „nach fünf Minuten war uns klar, dass doch noch einer gefehlt hat“, so Fischer über den spontan verpflichteten Keyboarder.

Neben den acht Musikern ist für die „Party Cräääckers“ auch Techniker Florian Löbig ein wichtiger Mann - und die nationale Süßwaren- und Kuchenindustrie: Wer einen der Probentage im Urberacher Feuerwehr-Haus besucht, kommt an einem Naschereienbüfett vorbei, wo Goldbär und Pom-Bär zwischen Marmorkuchen und Apfeltorte stehen. Das war Nervennahrung fürs klangliche Zusammenwachsen, die offenkundig ihren Zweck erfüllt hat.

Enormen Motivationsschub erhielten die „Party Cräääckers“, deren Name sich durch Zufall und zu langes Verharren auf der „ä“-Taste bildete, durch die erste Buchung im Mai 2013. Zwar „nur“ ein 50. Geburtstag, doch der Startschuss.

Nur neun Monate später hat die Band ein Drei-Stunden-Programm von Udo Jürgens bis Marius Müller-Westernhagen. Wer es bis zur BSC-Party gar nicht erwarten kann, vermag via Facebook oder per E-Mail (band@the-party-cräääckers.de) mit den Sternchen am Schlagerhimmel in Kontakt zu treten.

jd

Quelle: op-online.de

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