Niederlage vorm höchsten Gericht

Urberach ‐ Niederlage vorm Hessischen Verwaltungsgerichtshof nach zwei langen Verhandlungstagen. Der 2. Senat wies gestern am späten Nachmittag die Klage der Stadt Rödermark gegen das Planfeststellungsverfahren für die Offenthaler Südumgehung vor allem aus formalen Gründen zurück. Von Michael Löw

Die Stadt hätte ihre Bedenken schon bei der Offenlegung der Pläne im November 2004 äußern müssen. Doch das sei vier Tage zu spät passiert, argumentierten die Kasseler Richter. Mit ihrer Klage wollte die Stadt den Bau der Straße nicht grundsätzlich stoppen, sondern nur die erwarteten Belastungen für Urberach (täglich 1 500 Autos mehr) minimieren.

Bürgermeister Roland Kern zeigte sich in einer ersten Reaktion enttäuscht, will die Flinte aber noch nicht ins Korn werfen. Er setzt weiter auf eine Entlastung durch die so genannte KL-Trasse (Eppertshäuser Knoten der B 45, Kreisstraße 180 nach Messel, Landesstraße 3317 nach Offenthal). Die wiederum lehnt die Gemeinde Messel ab, weil sie mehr Verkehr befürchtet.

Quelle: op-online.de

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