Vereine füllen mit kulinarischem Angebot in diversen Biergärten ihre Kassen auf

Im Sommer bleibt Küche kalt

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Im Biergarten der TG geht’s bei Rippchen mit Kraut und anderen lokalen Spezialitäten derzeit hessisch zu.

Ober-Roden - „Heute kann die Küche warten - heut geh’n wir in den Sommergarten“. Die Parole könnte in diesem Sommer neben dem heimischen Grillen ganz oben auf der familiären Planung stehen.

Sommergärten bei den heimischen Vereinen sind angesagt, sicher nicht nur wegen des leckeren Essens, sondern vor allem wegen der Geselligkeit.

Zur Hessischen Woche etwa lädt die TG Ober-Roden zur Zeit ein. Die Idee dazu kam den Organisatoren beim Oktoberfest vergangenen Jahres, als die vielen hungrigen Gäste ihnen zum bayerischen Büfett fast die Bude eingerannt haben. Nun also hessisch: am Montag mit Rippchen und Kraut, danach mit grüner Soße oder auch mit „Ebbelwoi-Hinkelsche“. Am heutigen Donnerstag gibt’s Tatar zum Selbstmischen und am Freitag zum leckeren Ausklang Schmandschnitzel mit Pommes und Gurkensalat. Stets zu haben sind kleine Gerichte wie hessische Wurstplatte, Frankfurter Würstchen, Handkäs mit Musik oder Schneegestöber – hessischer geht’s kaum.

Wer sich bis Freitag schon so dran gewöhnt hat, seine Küche kalt zu lassen und lieber in geselliger Runde zu vespern, der kann das gern auch weiterhin tun. Denn bei der Germania Ober-Roden geht der Biergarten weiter: werktags ab 17 Uhr, samstags ab 16 Uhr und sonn- und feiertags schon ab 11 Uhr lässt sich dort lecker essen und trinken. Das wird erst recht während der Fußball-Weltmeisterschaft ein starker Anziehungspunkt sein. Einzig während der Pfingsttage bleibt der Germania-Biergarten geschlossen: da werden die Diana-Schützen bei ihrem Pfingstwaldfest unterstützt.

Traditionell in den ersten drei Ferienwochen, vom 25. Juli bis zum 17. August, öffnet dann auch wieder der TS-Sommergarten – und das bereits zum 20. Mal! Damit verbunden sind deshalb auch ein Ehrungsabend und zwei U19- und U23-Turniere am 26./27. Juli beim Fest „60 Jahre TS-Fußball“.

chz

Quelle: op-online.de

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