Jäger spüren verletztem Tier nach

Wildschweine immer zutraulicher

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Ober-Roden - Jäger, die einem angefahrenen oder angeschossenen Wildschwein nachspürten, haben gestern Morgen Spaziergänger im Breidert irritiert.

„Ist nicht gerade Schonzeit?“, fragte heute eine Hundebesitzerin, die ihren Namen nicht in der Zeitung sehen möchte. Ober-Rodens Jagdpächter Adam Winter erklärte auf Anfrage, was passiert war. Jäger hätten gestern Morgen eine Schweißfährte, also eine Blutspur, entdeckt. „Wir haben sofort den Wald abgesucht weil dort auch ein Kindegarten ist“, sagte Winter. Das offensichtlich nur leicht verletzte Wildschwein war seinen Angaben zufolge aus einem anderen Revier in den Ober-Röder Wald gekommen und auch dorthin wieder verschwunden. Die Jäger rekonstruierten seinen Weg mit einem Schweißhund. Nach zweieinhalb Stunden haben sie die Suche abgebrochen.

Im Wald zwischen dem Breidert und Eppertshausen machen sich Wildschweine immer breiter und verlieren die Scheu vor Menschen. Spaziergänger berichten sogar von zutraulichen Frischlingen, die mit Hunden spielten oder ihnen nachliefen.  

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Quelle: op-online.de

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