Streit ums Geld

Mietschulden mit der Waffe eingetrieben

Ober-Roden/Langen – Weil er einen Mieter mit dem Tode bedroht haben soll, stand ein Hausbesitzer aus Ober-Roden in Langen vor Gericht. Verurteilt wurde der am Ende aber nur wegen zwei Verstößen gegen das Waffengesetz. Die Strafe: 60 Tagessätze.

Am 1. Oktober 2016 eskalierte in Ober-Roden ein Streit zwischen Mieter und Vermieter. Dabei ging’s ums Geld. „Statt dass man zur deutschen Gerichtsbarkeit geht, wollte man die Sache unter sich regeln“, sagte Amtsgerichtsdirektor Volker Horn, der den Fall verhandelte. Der Vermieter wollte die Schulden mit einer Pistole eintreiben und soll seinem Kontrahenten mit dem Tod gedroht haben. Statt vorm Zivilgericht landete der Streit vorm Strafgericht.

Vier Zeugen sollten zur Wahrheitsfindung beitragen. Nach ihren Aussagen ließ die Staatsanwaltschaft den Bedrohungsvorwurf fallen. Der Angeklagte wurde wegen zwei Verstößen gegen das Waffengesetz (Besitzen und Mitsichführen einer Pistole) zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Anklage und Verteidigung akzeptierten das Urteil, das damit rechtskräftig ist. (lö)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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