Ober-Roden ist die Nummer drei im Dekanat

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Dank des Gemeindefestes lag die Wahlbeteiligung in Urberach mit 16,58 Prozent knapp über dem Durchschnitt des Dekanats.

Rödermark - (chz) Ganz unterschiedlich war in den evangelischen Kirchengemeinden die Resonanz auf die Wahlen zum Kirchenvorstand.

Während Ober-Roden mit einer Wahlbeteiligung von 21,77 Prozent zu den drei aktivsten Gemeinden im Dekanat Rodgau gehörte, lag die Petrusgemeinde mit 16,58 Prozent nur knapp über dem Schnitt: Im Dekanat waren 44 208 Menschen zur Wahl aufgerufen, 15,79 Prozent machten auch von ihrem Stimmrecht Gebrauch.

Die neuen Kirchenvorstände werden in Ober-Roden am 31. Oktober und in Urberach am 1. November in ihr Amt eingeführt.

Von den 2 213 Urberacher Wahlberechtigten haben 367 ihr Stimme abgegeben: 300 am Sonntag im Gemeindehaus und 67 zuvor per Briefwahl. Gewählt wurden Angelika Archinal, Jörg Brenner, Carmen Brößler, Markus Domschke, Elke Heidelbach, Carola Kurz, Christiane Pforr, Karsten Ruthenberg, Dieter Schäfer, Herbert Schäfer, Holger Vierkant und Dirk Völker. Pfarrerin Sonja Mattes und Pfarrer Oliver Mattes danken allen Kandidaten herzlich für ihre Bereitschaft und ihr Engagement. Sie freuen sich auf die kommende Amtszeit, in der Kandidaten von der Warteliste auch noch gezielt in Ausschüsse nachnominiert werden können.

Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Interessierte feierten am Abend das Ergebnis zusammen mit dem Ausklang des Gemeindefestes. Trotz des wechselhaften Wetters hatte viele Gruppen wie der Männerkochclub, die evangelische Jugend oder die Band „Real Touch“ das Kirchengelände zu einem geselligen Treffpunkt für große und kleine Gäste gemacht.

In Ober-Roden haben von 2 894 Wahlberechtigten 630 ihre Stimme abgegeben. Grund für die überdurchschnittlich hohe Beteiligung sind vermutlich die vorher verschickten Briefwahlunterlagen. Entsprechend länger hatten jedoch die Mitglieder des Wahlausschusses bei der Auszählung zu tun - erst gegen 22.30 Uhr konnte das Ergebnis bekannt gegeben werden. Gewählt für den neuen Kirchenvorstand sind Martin Annighöfer, Heide Bellwinkel-Hahn, Klaus Büttner, Bettina Chojnowska, Christine Dutine, Jutta Holzer, Claudia Kaiser, Karl-Heinz Kasperczyk, Cathrin Laupichler, Margit Schönweitz, Tobias Weisser, Martin Westerwald, Tanja Wiedenmann und Silke Zumbusch.

Bereits in einem halben Jahr kann der neue Kirchenvorstand, der bis zur Einspruchsfrist Mitte August er als vorläufig gewählt gilt, Kandidaten nachnominieren, etwa um spezielle Aufgabenbereiche oder nicht vertretene Ortsteile abzudecken.

Pfarrer Matthias Welsch und der derzeitige Vorsitzende Martin Annighöfer dankten allen bis spät in die Nacht Wartenden, vor allem aber den erschöpften Mitgliedern des Wahlausschusses mit Sonnenblumen für ihre Geduld und allen Kandidaten für ihre Bereitschaft.

Quelle: op-online.de

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