Öfter gegen den Verkehrsstrom fahren

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Am Urberacher Bahnhof begann die erste Tour des neuen ADFC Ortsverbandes Rödermark. Der Ortsverbandssprecher Robert Merget leitete die Teilnehmer rund 30 Kilometer weit durchs westliche Umland.

Rödermark - Seit ein paar Tagen hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) auch in Rödermark einen eigenen Ortsverband, der sich vernehmlich und engagiert für bessere Bedingungen im Radverkehr einsetzen will.

Die Radler-Lobby will sich dafür stark machen, dass mehr Ober-Röder und Urberacher Einbahnstraßen fürs Radfahren in Gegenrichtung frei gegeben werden, dass die Stadt regelrechte Fahrradstraßen und -Schutzstreifen anlegt und und dass Sackgassenschilder um den Hinweis ergänzt werden, ob es am Ende ein Schlupfloch für Radfahrer oder Fußgänger gibt. Studien hätten gezeigt, dass die Verkehrssicherheit zunimmt, wenn Kommunen das Fortkommen mit Muskelkraft erleichtern.

Mehr als 20 Teilnehmer kamen zur Gründungsversammlung, den Vorstand bilden mit Robert Merget (Touren und Finanzen), Hanno Wirt (Radverkehr, Technik und Homepage) und Michael Gotta (Touren und Technik) drei Sprecher aus beiden großen Rödermärker Ortsteilen. Unterstützt werden sie von Liane Gotta und weiteren Mitgliedern. „Was daraus entsteht, hängt vom Interesse und von der Beteiligung der bisherigen wie auch der neuen Mitglieder ab“, blickt Robert Merget nach vorne.

Geführte Tour ab Rödermark

Zumindest bis zum Herbst möchte er jeden Monat eine geführte Tour ab Rödermark anbieten. Am Sonntag startete die ersten 18 ADFC-Radfahrer am Bahnhof Urberach. In einer rund 30 Kilometer langen Fahrt mit leichten Höhenunterschieden zogen die Teilnehmer auf unterschiedlichsten Zweirädern eine große Schleife durch die westlichen Wälder, Koberstadt, Langen und Dreieich.

Wer sich jetzt angesprochen fühlt, findet auf der Homepage die Beitragsbedingungen: Der Jahresbeitrag kostet für Einzelpersonen 46 Euro, Familien für 58 Euro, für Jugendliche 16 Euro und für Erwachsene unter 27 Jahren 29 Euro. Die Mitgliedschaft bietet attraktive Vorteile, so etwa Informationen über komfortable Routen, sichere Wege, gute Verbindungen für Fahrrad und Bahn, neue Fahrradmodelle oder die 5 400 Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Naturfreundehäuser und Campingplätze, die sich auf die besonderen Bedürfnisse von radelnden Gästen eingestellt haben.

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chz

Quelle: op-online.de

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