Oktoberfest in Ober-Roden

Schnapsstamperl aus Rettich geschnitzt

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Dirndl und Lederhosen sind beim Oktoberfest im Germania-Heim inzwischen so selbstverständlich wie Ringelhemd, Pappnase und Konfetti an Fastnacht.

Ober-Roden - Hochzufrieden war der FC Germania mit seinem Oktoberfest. Die Stimmung im voll besetzten Vereinsheim war grandios; „zuletzt tanzten wirklich alle“, bestätigten die Spielemoderatoren Tim Eggen und Kai Wildhirt.

Bis dahin stand neben standesgemäßem Essen und Trinken die Vereinsolympiade im Mittelpunkt. Sie war mit fünf Teams und ebenso vielen Spielen ein abendfüllender Spaß- und Spannungsfaktor. Etwas langsam in Fahrt kam der Titelverteidiger, der Germania-Vorstand, beim ersten Spiel, obwohl die Damen und Herren doch schon langjährige Erfahrung im Aufstellen von Bierzelt-Garnituren haben müssten. Sie brauchten etwa doppelt so lange wie die Schnellsten vom Après-Ski-Komitee. Sein Team bewältigte Aufbauen, Draufsitzen und Wieder-Abbauen in 13,2 Sekunden.

Höchst originell ging’s beim Radi-Schnitzen zu. Neben diversen - besser nicht so genau beschriebenen - Kunstwerken gab’s auch ein neues „Stonehenge“ und einen etwas fragwürdigen Rettich-Ski. Den Volltreffer landete die Soma-Mannschaft der Germania. Sie schnitzte aus ihrem Rettich einfach ein paar Schnapsstamperl und füllte sie auch gleich mit Hochprozentigem. Und wer will den ersten Oweräirer Radi-Schnaps nicht testen?

Bilder vom Oktoberfest in Hainhausen (Archiv)

10. Auflage des Hainhäuser Oktoberfests

Die Entscheidung brachte erst die letzte Disziplin. Beim Maßkrugstemmen sicherte sich das Après-Ski-Komitee den Wanderpokal vor dem gemeinsamen Team der zweiten und dritten Germania-Mannschaft.

chz

Quelle: op-online.de

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