Krachlederne und Dirndl sind Maß der Dinge

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In jedem Jahr werden"s mehr Dirndl und Krachlederne, die beim Oktoberfest der TG Ober-Roden auftauchen – Urigkeit und Landhaus-Stil sind auch in Rödermark angesagt.

Ober-Roden - „O’zapft is!“ Natürlich war"s TG-Vorsitzender Karlheinz Weber, der mit sicherem Schlag das Bier beim Oktoberfest anstach.

Das Fass aufgestellt und die bajuwarische Gaudi organisiert hatten wie schon in den vergangenen Jahren der Musikzug und die Majoretten der Turngemeinde.  Dirndl und Lederhose waren in der Halle ebenso angesagt wie der typische weiß-blaue Schmuck, Brezeln, Leberkäs und Fassbier. Mit einem passenden „Prosit der Gemütlichkeit“ eröffnete der Musikverein 06 Urberach unter der Leitung von Lazlo Szabo den Abend, ehe er von der Fünf-Mann-Kapelle „No Name“ abgelöst wurde. Hochzufrieden war der Verein mit dem Besuch des Oktoberfestes, in dessen Mittelpunkt eine zünftige Olympiade stand. Fünf Gruppen maßen sich und ihre Kräfte: die spielfreudigen Mannen vom Musikverein 06 Urberach, die siegeshungrigen Titelverteidiger vom Eventwerk Rodgau, die lautstarken und vergnügten Ober-Röder Kerbburschen, das Team der Stadtranderholung und das feierfreudige Après-Ski-Komitee.

Die Kuh, die Wasser statt Milch gibt - beim Melken legte der Musikverein 06 Urberach den Grundstein zum Sieg.

Der ebenso spaßige wie mit Ehrgeiz geführte Dreikampf begann mit dem Baumstamm-Sägen - einem neuen Spiel, bei dem zuletzt nur ein Häufchen Sägemehl übrig blieb. Ihm folgten das Kuhmelken für besonders schnelle Handwerker und das Kraft zehrende Maßkrugstemmen. Die letzte Disziplin brachte schließlich die Entscheidung. Die Sieger kamen zwar wenigstens aus Rödermark, aber leider nicht aus Ober-Roden: Nachdem sie die Grundlage für den Sieg schon beim Melken gelegt hatten, waren die Recken vom Musikverein 06 auch beim Maßkrugstemmen eindeutig die Routinierteren und verwiesen die mit 30 Personen angereisten Nachbarn aus Rodgau, das „Eventwerk“, auf den zweiten Platz. Das Nachsehen hatte die Dritten, das Team der Stadtranderholung, vor dem Après-Ski-Komitee und den Ober-Röder Kerbburschen.

Damit der Wettbewerb auch wirklich fair vonstatten ging, sorgte ein Schiedsgericht gemeinsam mit Moderator Christian Gotta für den rechtmäßigen Verlauf. Schon seit Mittwoch hatten die Helfer der TG dekoriert und Stunden damit verbracht, weiß-blaue Girlanden zu spannen und ein alpenländisches Ambiente zu schaffen. Es hat sich gelohnt – das Publikum dankte es mit ausgiebigem Feiern.

Quelle: op-online.de

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