Ortsdurchfahrt: Bauarbeiter kommen im Januar

Waldacker (lö) - Jetzt ist"s amtlich: Stadt und Bund nehmen die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Waldacker ab Januar in Angriff. Und zwar so, wie es die Stadtverordnetenversammlung am 29. September 2009 festgelegt hat.

Die Fahrbahn der B 459, die täglich von mehr als 16.000 Autos benutzt wird, wird auf einer Länge von 1,6 Kilometern drastisch eingeengt. Das soll der Bundesstraße den Rennpisten-Charakter nehmen. Davon profitieren Fußgänger und Radler: Auf beiden Seiten wird ein 2,50 Meter breiter Mehrzweck-Bürgersteig angelegt. Der Radweg wird auf der Ostseite der B 459 ans überörtliche Radwegenetz angeschlossen.

Den Bauauftrag hat das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Frankfurt im Auftrag des Bundes an die Tiefbaufirma Bickhardt-Bau NL aus Fulda vergeben. Die Baukosten betragen rund 1,15 Millionen Euro. Mit der Erneuerung der Bürgersteige und der Bushaltestellen, die barrierefrei umgerüstet werden, ist die Stadt mit einem Kostenaufwand von etwa 682.000 Euro beteiligt. Dieser Anteil wird jedoch vom Land Hessen mit rund 45 Prozent finanziell gefördert. Trotzdem bleibt für die leere Rödermärker Kasse noch eine Eigenleistung von 375.100 Euro.

Umbau von Mitte Januar bis 10. August 

Von Mitte Januar bis Juni erneuert das Fuldaer Unternehmen zunächst abschnittsweise die Bürgersteige, erläuterte Bürgermeister Roland Kern gestern die Details der Sanierung. Während dieser Arbeiten kann der Verkehr weiterhin fließen. Jeweils in Höhe der Baustelle ist dann das Parken auf den Mehrzweckstreifen aber nicht mehr möglich.

Die Erneuerung der Fahrbahn - ursprünglich für die Osterferien geplant - dauert rund sechs Wochen und wird daher erst in den Sommerferien in Angriff genommen. Das ASV ordnet für diese Phase der Arbeiten eine halbseitige Sperrung an. Mit Beginn der Sommerferien fahren die Autos im „Einbahnverkehr“ in Richtung Dietzenbach (wegen der Busverbindung zwischen Bahnhof Ober-Roden und Dietzenbach). Damit ist es den Straßenbauern möglich, streifenweise die Fahrbahn zwischen den bereits erneuerten Bürgersteigen herzustellen.

Die direkt betroffenen Anlieger eines jeden einzelnen Bauabschnittes werden jeweils kurz vor Baubeginn zu Informationsgesprächen vor Ort eingeladen. Bis zum Ende der Sommerferien am 10. August soll der Verkehr wieder ungehindert fließen können, versprechen Stadt und ASV.

Quelle: op-online.de

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