Ortskern ist eine Kraterlandschaft

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Eine Umfrage des Vereins unter 2 000 Kunden hat unterdessen ergeben, dass 97,2 Prozent aller Käufer trotz der Widrigkeiten und des Hindernislaufs im Baustellenkrater die Fachgeschäfte wieder besuchen werden.

Ober-Roden (bp) ‐ „Wir sind im Zeitplan.“ Bürgermeister Roland Kern beruhigt. Trotz Problemen wegen des Dauerregens würden auf der Großbaustelle im Ortskern die Termine gehalten.

Am Markttag sei alles fertig. Seinen ausdrücklichen Dank spricht der Verwaltungschef dem Gewerbeverein aus. Dieser habe großen Anteil daran, dass Geschäftsleute und Kunden die Bauarbeiten akzeptieren und das positive Ergebnis in den Vordergrund rücken und nicht die zeitweisen Ärgernisse.

Wie nach dem Krieg: die Baustellen-Kandschaft in Ober-Roden.

Eine Umfrage des Vereins unter 2 000 Kunden hat unterdessen ergeben, dass 97,2 Prozent aller Käufer trotz der Widrigkeiten und des Hindernislaufs im Baustellenkrater die Fachgeschäfte wieder besuchen werden. Zehn Geschäfte sind von der Bautätigkeit unmittelbar betroffen. Sie brachten bei der Umfrage auch in Erfahrung, dass trotz absoluten Durchfahrverbots an der Baustelle 66,8 Prozent der Kunden nach wie vor mit dem Auto kommen.

Kern widerspricht dem Eindruck mancher Ortskernkunden, die Stadt lasse ihre Hipos Parkvergehen trotz der schlimmen Umstände weiterhin ohne wenn und aber ahnden. „Das Gegenteil ist der Fall. Wir drücken alle nur verfügbaren Augen zu.“ Das bestätigt der sonst sehr kritische Gewerbevereinsvorsitzende Manfred Rädlein.

Quelle: op-online.de

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