Kommentar zur Orwischer Kerb

Pauschalkritik geht zu weit

Genervte Hausbesitzer aus der Bahnhofstraße packen die ganz dicke Keule aus und drohen mit einer Anti-Kerb-BI. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass marodierende Horden nächtelang die von jeglichen Ordnungskräften verlassenen Straßen in ein Feld der Verwüstung verwandeln. Von Michael Löw

So jedenfalls steht’s in zwei Briefen an unsere Zeitung. Niemand will Krakeelereien bis in den frühen Morgen, als Toiletten missbrauchte Vorgärten und Saufen bis zum Erbrechen bagatellisieren. Aber - so traurig es auch ist - das sind die Begleitumstände der meisten Großveranstaltungen. Die Urberacher Kerbkommission hat zusammen mit Polizei, Ordnungsamt und privatem Sicherheitsdienst viel getan. Doch die Aufpasser können nicht an jeder Ecke sein. Daher schießen die Kritiker über ihr Ziel hinaus.

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Orwischer Kerb eine einzige Horrorveranstaltung?

Ein paar nächtliche Kontrollgänge bei der Orwischer Kerb 2013 wären aber auch ein gutes Signal an die Anwohner der Bahnhofstraße: „Wir nehmen Ihre Sorgen ernst!“ Denn von Dumpfbacken müssen sich Urberacher ihre höchsten Feiertage nicht kaputt machen lassen.

Bilder von der Orwischer Kerb 2012

Orwischer Kerb

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © op-online.de

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