Erste Papierflieger-Meisterschaft beim DJK TTC Ober-Roden / Werfen macht nicht nur Jungen Spaß

Papierflieger: Rekord bei 25 Metern

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Kraft, Gefühl und natürlich viel Geschick beim Falten zahlten sich bei der Siegerehrung aus.

Ober-Roden - (chz) Riesige gelbe Papierflieger zeigten am Samstag schon von weitem den Weg in die Schulsporthalle hinter der Kulturhalle. Dort richtete der Tischtennisclub DJK Ober-Roden die erste Rödermärker Papierflieger-Meisterschaft aus.

Organisator Lutz Heider, den das ganze Team mit Mikrofon, Maßband und Stoppuhr in der Halle wie auch am Grill und am Getränkestand im Freien unterstützte, war über seinen jetzt sechsjährigen Sohn David auf die Idee gekommen, der im Kindergarten viel gefaltet hatte.

50 Cent kostete jeder Start. Geflogen wurde in drei Altersklassen (4 bis 6 Jahre, 7 bis 12 Jahre und darüber) sowie in zwei Kategorien: nach erzielter Weite und nach Gleitzeit. Mit einem ansprechenden Wurf eröffnete Bürgermeister Roland Kern den Wettkampf. Der jüngste Teilnehmer war wohl Joshua (2), von der Mutter fachkundig unterwiesen: 70 Zentimeter hinter dem Abwurfgitter landete sein Flieger schon auf dem Boden.

Ganze Familien hatten ihren Spaß, so etwa Rüdiger Werner mit Sohn Justus, der schon im Kindergarten viele Flieger gebastelt hatte, und mit Tochter Ann-Kathrin, die zunächst etwas verhalten startete. So mancher Vater war überrascht, dass sein Modell - von zu Hause mitgebracht oder in der Vorhalle aus vorgedrucktem Papier rasch gefaltet - keineswegs weiter flog als das der Sprösslinge. Großes Hallo in der Halle löste schon nach kurzer Zeit der überdurchschnittlich gute Wurf von Erik Jackisch (11) aus: 21,40 Meter waren zu diesem Zeitpunkt grandios. Der Ehrgeiz lohnte sich: Als Hauptpreise gab‘s ferngesteuerte Modellflugzeuge für die Sieger. Die größte Weite des Tages bei allen 200 Flügen erreichte Vereinsmitglied Christopher Wittich mit 25,20 Metern; bei den Kindern schaffte dies der siebenjährige Jonas Ruland mit starken 22,20 Metern.

In der Kategorie der längsten Gleitphasen führte am Ende der siebenjährige Fabio Cipriani aus Ober-Roden mit 6,12 Sekunden. Unwesentlich länger hielt sich mit 6,81 Sekunden nur der Flieger von Organisator Lutz Heider in der Luft, der jedoch außer Konkurrenz gestartet war. Er war auch mit der Veranstaltung zufrieden und glaubt an eine Wiederholung im kommenden Jahr, wenn auch über eine kürzere Zeitdauer: „Es hat viel Spaß gemacht und vor allem die Kinder waren mit Feuereifer dabei.“

Quelle: op-online.de

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