Und plötzlich ist die Caritas Favorit

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Die Fahne der Berufsakademie weht nur noch ein knappes Jahr in der Ober-Rodener Straße. Auf dem Grundstück zwischen Aldi und der „Seniorenresidenz am Badehaus“ sollen altengerechte Mietwohnungen gebaut werden.

Urberach ‐ Die Caritas will in Urberach ein Haus für Betreutes Wohnen bauen. Ein Angebot des Sozialverbandes an die Stadt Rödermark ist auf breite Zustimmung gestoßen. Von Michael Löw

Der Caritasverband Offenbach hat der Stadt gegenüber sein Interesse bekundet, an der Ober-Rodener Straße bis zu 33 altengerechte Mietwohnungen und eine Wohngruppe für maximal zwölf Demenzkranke zu bauen.

Ähnliches hatten seit 2008 auch die Kommunalen Betriebe Rödermark (KBR) unter dem Stichwort „Umbau Haus am Mühlengrund“ geplant. Das Projekt dümpelte jahrelang vor sich hin. Erst ein Vorstoß der CDU/SPD-Kooperation, nicht am alten Standort, sondern auf dem Grundstück der Berufsakademie zu bauen, hat der Diskussion neuen Schwung gegeben.

„Vieles, was da diskutiert wird, sind noch Denkmodelle“, stellte Caritasdirektor Heinz-Martin Hofmann im Gespräch mit unserer Zeitung klar. Der katholische Sozialverband wolle seine Altenhilfe in Rödermark ausbauen. Ob die Caritas Offenbach mit Unterstützung ihres Dachverbandes baut oder kirchliche Investoren sucht, sei noch offen. Das gelte auch für die Frage nach Zuschüssen.

Fest steht für Hofmann eines: „Es muss eine bezahlbare Miete herauskommen.“ Er peilt eine Quadratmetermiete von 8,50 Euro an. Zum Vergleich: Die KBR hätten 10,35 Euro gebraucht, um auf ihre Kosten zu kommen. Subventioniert - die Stadt hat 1,42 Millionen Euro dafür zur Verfügung - sinkt die Miete für die Hälfte der Wohnungen auf 6,50 bis 7 Euro/Quadratmeter.

Quelle: op-online.de

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