Politik im Fluss

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Die CDU hat die Koalition mit der FDP gekündigt und ihren Bürgermeisterkandidaten Norbert Rink präsentiert.

Rödermark - Eine Woche voller Entscheidungen liegt hinter Rödermark: Die CDU hat die Koalition mit der FDP gekündigt und ihren Bürgermeisterkandidaten Norbert Rink präsentiert, die SPD will mit ihrem Vorsitzenden Stefan Junge den Chefsessel im Rathaus erobern. Von Michael Löw

Gestern schließlich verkündeten Christ- und Sozialdemokraten, dass sie bis zum Ende der Legislaturperiode zusammenarbeiten wollen. Überraschend schnell und lautlos wurde aus Schwarz-Gelb Schwarz-Rot. Politik ist ein Geschäft des Gebens und Nehmens, und deshalb verhilft die CDU der SPD zu einem Sitz im Magistrat. Den haben die Genossen 2006 verschlafen und sind seither ohne Einfluss in der Stadtregierung. Kluger Schachzug der neuen Partner: Sie erweitern den Magistrat um zwei Plätze. Das kostet den Steuerzahler zwar monatlich rund 300 Euro an Sitzungsgeld und Aufwandsentschädigung. So reißen sie die Gräben zur FDP aber nicht noch weiter auf, die über die ehemals gemeinsame Liste mit der CDU ja auch Anspruch auf einen ehrenamtlichen Stadtrat hat.

Und schließlich geht die CDU jetzt dem Risiko wechselnder Mehrheiten aus dem Weg.

Quelle: op-online.de

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