Letzte Filiale in Rödermark

Post soll am Festplatz bleiben

Rödermark - Mit großem Unverständnis hat die Alternative für Deutschland (AfD) in Rödermark die angekündigte Schließung der letzten Postbank-Filiale in Rödermark zum 30. April zur Kenntnis genommen.

„Damit werden die dort mit angebotenen, originären Postdienstleistungen (Brief-/Paketdienste) den Bürgern der Stadt zukünftig nur noch in erheblich eingeschränktem Umfang zur Verfügung stehen“, reklamiert die Fraktion in einer Pressemitteilung.

Die angekündigte Eröffnung einer sogenannten Partner-Filiale in der Traminer Straße 12 sei für eine fast 30.000 Einwohner zählende Stadt völlig unzureichend, da sie weder von der Größe noch von der Örtlichkeit her geeignet sei, die in der aktuellen Filiale zu verzeichnenden Kundenströme aufzunehmen. Außerdem sei sie weder behindertengerecht (Treppe) noch seien an der viel befahrenen Durchgangsstraße ausreichend Parkplätze vorhanden. Wie sich in der Vergangenheit gezeigt habe, würden selbst weit besser ausgestattete Partneragenturen, nach der Schließung in Ober-Roden von den Bürgern erst nach mehrfachen Umstellungen notgedrungen angenommen.

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Die AfD versteht, dass ein unbefriedigendes Ergebnis des Postbankgeschäfts für die Schließung durch die zuständige Postbank im Vordergrund stehe. Sie fordert Bürgermeister Roland Kern und die Stadtverwaltung trotzdem auf, unverzüglich Gespräche mit der Deutschen Post AG aufzunehmen.

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Das Ziel der Verhandlungen müsse es sein, den Bürger weiterhin ein ausreichendes Angebot an klassischen Paket- und Briefdienstleistungen an der bisherigen Örtlichkeit Am Festplatz anzubieten. (bp)

Quelle: op-online.de

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