Postkarten aus Rödermark?

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Rödermärker Sehenswürdigkeiten

Rödermark - Die Freien Wähler wollen Urlauber nach Rödermark locken. Deshalb soll der Magistrat die schönen Seiten der Stadt besser vermarkten, ein „rundes touristisches Angebot“ gebe es ja schließlich.

„In den Ortsteilen schlummern etliche Kleinodien, die den Besuchern nahe gebracht werden können“, schreiben die Freien Wähler Rödermark (FWR) in einer Pressemitteilung. Nur: Wer nach ihnen sucht, findet nichts. „Schaut man jedoch ins Internet, so ist das Ergebnis erschreckend. Klickt man auf der Rödermärker Homepage den Button Touristik an, stellt man mit Schrecken fest, dass neben drei Reisebüros nur noch ein nicht einmal mehr existentes Busunternehmen verzeichnet ist. Das war‘s!“, kritisieren die FWR-Vorstandsmitglieder Hans-Dieter Scharfenberg und Manfred Rädlein. Sie vermissen jegliche Informationen über lokale Sehenswürdigkeiten. Ihrer Ansicht nach gibt es hier so viele „touristische Highlights, dass Rödermark sich absolut nicht verstecken muss“.

Die FWR-Politiker haben schon mal die Route einer Stadtrundfahrt ausgemacht. Sie beginnt am Keltenzug auf der Bulau „mit einzigartigem Blick auf den Odenwald“. Weitere Stationen sind: der 50. Breitengrad in Waldacker, das Denkmal der Tschonopler im Musikerviertel, der Fränkische Rundling im Ortskern von Ober-Roden, wo die Gruppe IGOR mittlerweile beliebte Führungen anbietet, sowie die St. Nazarius-Kirche, über Ober-Roden hinaus als Rodgau-Dom bekannt. Der Harlekin-Seiltänzer am Festplatz in Urberach-, das Töpfermuseum in der Bachgasse mit Ausstellungen des Heimat- und Geschichtsvereins, der „Dinjerhof“ in der Pfarrgasse, der Strand der renaturierten Rodau und viele Dinge mehr seien Anreiz genug, Touristen nach Rödermark zu locken.

Auch nach den Besichtigungen müssen sich Rödermark-Besucher nicht langweilen, sagen Scharfenberg und Rädlein. Ein reiches und über die Region hinaus bekanntes kulturelles Angebot der Kulturhalle und der Kelterscheune sowie des einzigartigen und gemütlichen Wohnzimmertheaters Nedelmann in Urberach, dazu eine Vielzahl von Kultur- und Sportangeboten der örtlichen Vereine können es durchaus auch mit den Programmen der näheren Großstädte aufnehmen. Und nach einem Tag touristischer Erlebnisse lasse es sich in den Saunen des Badehauses entspannen.

Die Gäste des Urlaubsortes Rödermark will die FWR in jenen 25 Prozent der Deutschen finden, die laut Umfrage keine weiten Reisen unternehmen. Den einen ist’s zu teuer, die anderen ziehen Deutschlands schöne Ecken der Toskana oder Bali vor. Daher fordern Scharfenberg und Rädlein: „Um potenziellen Touristen die zahlreichen Möglichkeiten zu zeigen, bedarf es der Unterstützung der Wirtschaftsförderung bei der Vermarktung als Kleinod der Region mit all seinen Sehenswürdigkeiten!“

Quelle: op-online.de

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