Prozess gegen Mann aus Rödermark

Gefälschte Rezepte aus dem „Darknet“

Rödermark/Darmstadt - Bewaffneter Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge - das wirft die Staatsanwaltschaft einem 24-Jährigen aus Rödermark vor. Der Mann muss sich am 16. und am 23. Januar vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Darmstadt verantworten.

Der Angeklagte soll zwischen Februar und Ende Juni dieses Jahres über das sogenannte „Darknet“ gefälschte Rezepte erworben und diese anschließend in mehreren Apotheken eingelöst haben. Das „Darknet“ ist eine Plattform für illegale Onlinegeschäfte - die dunkle Seite des Internet.

Die so ergaunerten Arzneimittel soll der 24-Jährige mit Gewinn weiterverkauft haben. Darüber wirft die Staatsanwaltschaft ihm vor, in den von ihm bewohnten Räumen im Haus seiner Eltern diverse Betäubungsmittel wie Ecstacy, LSD und Methamphetamin sowie elf gefälschte Banknoten gelagert haben. In unmittelbarer Nähe zu den Betäubungsmitteln, die zum Weiterverkauf bestimmt gewesen sein sollen, soll der Angeklagte auch eine Schreckschusspistole aufbewahrt haben. (lö)

Zoll zeigt Waffen des „Darknet“-Händlers: Bilder

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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