SPD fordert: Planung neu überprüfen

Radweg am Bahnhof ärgert die Nachbarn

+

Ober-Roden - Die SPD, skeptischster Begleiter von Bahnhofskauf und -umbau, hat eine neue Schwachstelle gefunden. Der Radweg verärgert einige Nachbarn.

Partei- und Fraktionsspitze hatten sich einen Überblick über den Baufortschritt am Bahnhofsvorplatz und beim Radweg verschafft. Die SPD ist sich nach dem Ortstermin sicher, dass das Areal nach Fertigstellung eine echte Aufwertung erfährt. Ärger zeichnet sich aber offenbar wegen des Radweges in Richtung der Schranken in der Dieburger Straße ab. Grund: Dort seien die Anwohner mit der Bauausführung äußerst unzufrieden.

Die Genossen mussten sich zum Teil harsche Kritik anhören. Der Weg führe zu dicht an den Grundstücken vorbei und habe keine Randsteine. Nachbarn befürchten, dass bei Starkregen Wasser auf ihre Grundstücke läuft. Auch die Kanalisation an dieser Stelle scheint nicht ausreichend dimensioniert. „Die Planungen zu diesem Weg sind nicht richtig durchdacht“, pflichtet SPD-Pressesprecher Armin Lauer den Nachbarn bei. Die SPD werde daher bei der Verwaltung eine Überprüfung der bisherigen Baumaßnahmen einfordern.

Bußgeld-Katalog: Das kosten Radl-Sünden

Bußgeld-Katalog: Das kosten Radl-Sünden

„Die Diskussionen um die Entwicklung dieses Areals und deren Umsetzung hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Auch wenn derzeit noch Lärm, Dreck und verkehrliche Engpässe die Oberhand haben und die „Frischzellenkur“ des Bahnhofsgebäudes noch auf sich warten lässt, wird am Ende hoffentlich ein Ensemble entstehen, das das Stadtbild bereichern wird“, ist Fraktionsvorsitzender Stefan Junge insgesamt optimistisch. Die jahrelang als Behelfsparkplatz dienende Fläche vor und neben dem unter Denkmalschutz stehenden Empfangsgebäude bekomme langsam Gesicht.

(lö)

Quelle: op-online.de

Kommentare