Rödermark investiert fast 110.000 Euro

Radweg nach Eppertshausen wird saniert

Rödermark - Darauf haben die Radfahrer sehnsüchtig gewartet: Die Schlagloch- und Holperpiste zwischen Ober-Roden und Eppertshausen wird endlich zu einem ganzjährig benutzbaren Radweg entlang der B 459 und der Bahnlinie.

Die Stadt hat die Sanierung in Angriff genommen, gestern begann die Asphaltierung. Noch vor den Feiertagen sollen die Arbeiten beendet sein. Die Kosten belaufen sich nach Auskunft von Bürgermeister Roland Kern auf rund 109.000 Euro. Die ersten rund 600 Meter des Weges - vom Waldrand hinter der Triftbrücke bis zum alten Forsthaus – sind schon asphaltiert. Hier lässt die Stadt durch Wurzelwerk beschädigte Stellen ausgebessert, danach wird eine etwa sechs Zentimeter dicke Asphaltschicht aufgetragen. Die Bankette werden in einer Breite von 50 Zentimetern mit Steinerde stabilisiert.

Im weiteren Verlauf Richtung Eppertshausen ist der Weg auf einer Länge von etwa 900 Metern geschottert. Hier werden eine neue 20 bis 25 Zentimeter starke Schotterschicht und eine wassergebundene Decke aus einem Sand-Splitt-Gemisch aufgebracht. Ein sogenanntes Dachgefälle sorgt dafür, dass Regenwasser schnell abfließt. Die Bankette erhalten eine Schottertragschicht oder werden mit Erde befestigt. Auf der gesamten Strecke wird der Weg künftig drei Meter breit sein. Das macht den Gegenverkehr unter Radfahrern sicherer. Die Gemeinde Eppertshausen saniert den in ihrer Gemarkung verlaufenden Teil des Wegs in ähnlicher Form.

„Ich freue mich, dass wir den vielen Radlern, die diesen Weg nutzen, einen lange gehegten Wunsch jetzt erfüllen konnten“, sagte Bürgermeister Kern bei einem Ortstermin. „Es war aber auch höchste Zeit, hier etwas zu tun. Das hilft uns auch mit Blick auf den Nahverkehrsplan, der derzeit als Pilotprojekt des Landes entwickelt wird.“ Vernünftige Verbindungen für Fahrradfahrer sind ein zentraler Teil dieses Plans. (lö)

Das richtige Modell: Wer braucht welchen Radhelm?

Je nach Hersteller, können gleiche Größenangaben unterschiedlich ausfallen. Da hilft nur Ausprobieren. Foto: Andrea Warnecke
Sportliche Mountainbiker tragen zum Schutz Modelle, die an Motorradhelme erinnern. Foto: pd-f.de/www.haibike.de/Denis Stratmann
Bei einem Unfall bläst sich der Airbag auf, sonst versteckt er sich in einem um den Hals gelegten Schal. Foto: pd-f.de/Gregor Bresser
Grundsätzlich raten Experten jedem zum Helm, gerade aber ältere Radler tragen "oben ohne" schwerere Verletzungen davon. Foto: Tobias Hase
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