Oppositionspartei befürchtet Lärm und Stau

Rewe-Umzug: Bringt neuer Standort Chaos?

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Symbolbild

Ober-Roden -  Ein Supermarkt an der Mainzer Straße bringt Anwohnern und Kunden nur Nachteile - selbst wenn er eine eigene Bushaltestelle bekommt.

Der von CDU, AL und SPD favorisierte Alternativstandort für einen Umzug des Rewe-Marktes aus der Kapellenstraße ist deshalb nach Ansicht der Freien Wähler (FWR) ein „Vorschlag gegen alle Vernunft“. Die Mainzer Straße liege zu weit von Waldacker entfernt. Die FWR befürchten, dass diese Kunden ihre Einkäufe künftig lieber in Dietzenbach erledigen und Geld ausgeben, das Rödermärker Geschäften dann fehlt. „Dass extra eine Buslinie für den neuen Supermarkt eingerichtet wird, gehört zu den Phantasien des CDU-Vorsitzenden Ralph Hartung“, schreiben die FWR in einer Pressemitteilung.

An der Kreuzung von Mainzer Straße und Rödermarkring stauen sich die Autos schon heute während des Berufsverkehrs. Ein Supermarkt bringe jedoch „Chaos“ - nicht nur durch motorisierte Kunden, sondern durch Lastwagen, die den Markt frühmorgens beliefern. „Völlig absurd“ sind nach Meinung der FWR Wohnungen über dem Supermarkt. Damit die ihre Funktion als Lärmschutz gegenüber einer weiter östlich geplanten Wohnbebauung erfüllen können, wolle der AL-Fraktionsvorsitzende Stefan Gerl sogar Fenster auf der Westseite verbieten.

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Wenn Rewe schon umzieht, wollen die FWR den Markt an der Kreuzung des Rödermarkrings und der Kapellenstraße haben. Davon würden nicht nur die Waldackerer und die Nell-Breuning-Schüler profitieren, sondern auch die Bewohner des Großprojektes auf dem Gelände von „Paramount Park“-Ruine und „Saunaburg“. (lö)

Quelle: op-online.de

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