Richtfest für Seniorenstift „An der Rodau“

Neubau liegt bestens im Plan

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Weil im Dach des Seniorenstifts kein Holz verbaut wurde, schlugen Artemed-Geschäftsführer Philipp Hünersdorf, seine Söhne Oscar und John, Investor Friedrich Hoepfner, Bürgermeister Roland Kern und Architekt Hansjoachim Schneider (von rechts) die symbolischen letzten Nägel vier Etagen tiefer ein.

Urberach - Pünktlich im Herbst ist das Seniorenstift „An der Rodau“ bezugsfertig. Gestern war auf der Baustelle an der Ober-Rodener-Straße Richtfest.

Einen kleinen Teil des viergeschossigen, rund 8,5 Millionen Euro teuren Bau nimmt die Betreibergesellschaft Artemed schon Anfang Juli in Betrieb. Ein Musterzimmer zeigt, wie die mehr als 100 Bewohner leben werden. Außerdem können potenzielle Mitarbeiter beim Heim- und Pflegeleitung vorbeischauen. „Wir suchen noch Pflegefachkräfte und Verwaltungspersonal“, sagte Artemed-Geschäftsführer Philipp Hünersdorf beim Richtfest.

Hünersdorf bezeichnet den Neubau als „Seniorenzentrum der vierten Generation“. Das zeige sich zum Beispiel in den Wohngruppen mit eigenen Küchen, in den später 25 bis 28 Senioren zusammenleben sollen. Jeder können sich - entsprechend seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten - in die Hausarbeit einbringen. Pro Gruppe soll es einen Ergotherapeuten geben, der die älteren Herrschaften betreut und bei der Freizeitgestaltung unterstützt.

Neurologische Pflege

Besonderes Augenmerk will Artemed auf neurologische Pflege für Patienten mit Parkinson oder Multipler Sklerose und auf gerontopsychiatrische Pflege für Demenzkranke richten. Hier würden die Bewohner von der medizinischen Kompetenz der Artemed-Kliniken profitieren.

Investor Friedrich Hoepfner (Karlsruhe), zollte Bürgermeister Roland Kern ein dickes Lob: Es sei auch der guten Kooperation mit den beteiligten Behörden zu verdanken, dass das „Seniorenstift an der Rodau“ so gut im Zeitplan liegt.

Wer Interesse an einem Zimmer oder einem Arbeitsplatz hat, kann sich mit Philipp Hünersdorf in Verbindung setzen: Philipp.huenersdorf@artemed.de.

Quelle: op-online.de

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