Drei Feste sorgten an Himmelfahrt für Abwechslung

Rödermärker Vereine in bester Feierlaune

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Mitten im Wald in Waldacker feierte Pfarrer Elmar Jung mit der Kolpingsfamilie Ober-Roden am Himmelfahrtstag zur Eröffnung ihres Familientages eine Messe unter freiem Himmel.

Rödermark - (chz) Auch nach dem Aus für den Klassiker „Jazz im Wald“ konnten die Rödermärker an Christi Himmelfahrt kräftig feiern. Drei Vereine luden ein.

Die Kolpingsfamilie Ober-Roden erinnerte an die christlichen Wurzeln des „Vatertags“. Vorsitzender Markus Wehner ist stolz darauf, auf dem Kirchengelände in Waldacker die einzige Himmelfahrts-Veranstaltung mit Gottesdienst, Platzkonzert und Kinderbetreuung zu präsentieren: Messe unter freiem Himmel, Konzert des Musikvereins 03 und für die Kinder eine Torwand, die neue Minigolfanlage aus dem Spielmobil und die heiß geliebte Rollenrutsche.

Nicht etwa der Angelsportverein, sondern der Volkschor Ober-Roden feiert hier sein Waldfest: Erstmals standen an Himmelfahrt fangfrische Forellen auf der Speisekarte.

Obwohl im Verhältnis zum vergangenen Jahr die Mengen an Getränken und Essen vom Küchenteam um Manuela Murmann erhöht worden waren, musste schon in der Mittagszeit Grillgut nachgeordert werden, und auch die Kuchentheke war schon vor der eigentlichen Kaffeezeit leergeräubert. Viele Gäste blieben vom ersten Kirchenlied am Morgen bis zum späten Nachmittag, doch die das Gelände passierende Fahrradstrecke sorgte auch für viel Durchgangsverkehr, der spontan eine Rast einlegte.

„Der Erlös wird dieses Jahr in neue Teile für unser 15 Jahre altes Aufenthaltszelt investiert, das wir für alle Veranstaltungen nutzen“, erläuterte Markus Wehner. Der Vorsitzende war am Ende des Familientages sehr zufrieden und begeistert, dass die gute Wetterprognose von Pfarrer Elmar Jung beim morgendlichen Gottesdienst entgegen allen Vorhersagen tatsächlich eingetreten war.

Dass sie nicht nur musikalisch bei den Lehr‘schen Chören vorne steht, bewies Dirigentin Regina Wahl (links) beim Tischtennisturnier.

Bei schönem Wetter lässt es sich im Schillerwald nach wie vor trefflich feiern, und der Volkschor Ober-Roden ist einer der wenigen Veranstalter, der ihn immer noch zweimal jährlich - Anfang Januar und an Himmelfahrt - nutzt. Wie seit vielen Jahren steht der Waldfestplatz bei vielen Ausflüglern als regelmäßige Anlaufstation fest. Geschmacklich gab‘s Neues zu vermelden: 150 Forellen aus dem Odenwald fanden reißenden Absatz.

Doch wenn der Volkschor feiert, wird auch gesungen. Dazu hatte der Vorstand Gäste eingeladen: Mit der Polyhymnia und dem Sonntagverein zwei Chöre aus Nieder-Roden, dazu Besuch aus Kleinostheim, der ebenso wie der Volkschor von Dirigent Georg Winkler betreut wird.

Die nächste Chance, die Männer des Volkschors bei freiem Eintritt in einem Konzert zu erleben, ist die Sommerserenade am 4. Juli um 17 Uhr vor der Kulturhalle Ober-Roden. Das Konzert ist Georg Winkler gewidmet, mit dem der Chor nun seit 20 Jahren gedeihlich zusammenarbeitet.

Nicht nur für Väter, sondern für die Mitglieder aller drei Lehr‘schen Chöre standen am Vatertag die Tore der Firma Hitzel offen.

Seit rund 25 Jahren, früher im Garten von Franz Rebel, feiert der Verein ein Fest, das erst spät in den Abendstunden ausklingt. „Fürs leibliche Wohl ist“ - so Vorsitzender Hans Hitzel, „weitgehend unser Toni als Küchenchef zuständig“- da gibt's dann neben Grillspezialitäten auch etwa Rühreier mit Speck.

Quelle: op-online.de

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