Perspektiven des Einzelhandels

Wieviel Online-Geschäft muss sein?

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Rödermark - Entlang der Hauptstraßen stehen Dutzende von Geschäften leer, die Supermärkte und Discounter am Ortsrand oder in den Gewerbegebieten hingegen sind voll.

Gleichzeitig vermissen die Rödermärker kleine Läden mit Waren für den täglichen Bedarf, die zu Fuß erreichbar sind. Wie also steht"s um den Einzelhandel? Welche Chancen hat er? Diese Fragen versucht die städtische Wirtschaftsförderung mit einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 13. Juni, zu beantworten. Sie findet von 12.30 bis 14.15 Uhr - also in der Mittagspause vieler Geschäfte - im „Rothaha“-Saal der Stadtbücherei statt.

Silvio Zeizinger vom Handelsverband Hessen-Süd hat Ideen entwickelt, wie der Rückzug des inhabergeführten Einzelhandels zu stoppen sein könnte und welche (Förder-)Möglichkeiten sich für kleine und mittlere Unternehmen ergeben. Anschließend stellt der Frankfurter Einzelhändler Dr. Joachim Stoll (Leder Stoll, Bockenheim, und koffer24.de) seine Erfahrungen mit dem Verkauf übers Internet vor und gibt übertragbare Anregungen. Der Informationsnachmittag ist ein kostenfreier Service der städtischen Wirtschaftsförderung. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Er bildet den Auftakt für weitere Veranstaltungen zum Thema Einzelhandel, die Wirtschaftsförderer Till Andrießen in Kooperation mit dem Handelsverband Hessen-Süd und der IHK Offenbach plant. Als nächstes will er die über Unternehmensnachfolge diskutieren. Hinweisen möchte die Wirtschaftsförderung auch auf den Workshop „Social Media, erfolgreiches Auftreten im Internet und E-Mail-Marketing“. Er findet zwischen dem 12. Juni und 3. Juli an drei Mittwochabenden von 17 bis 21 Uhr statt. Auskunft und Anmeldung bei Alfons Hügemann, Tel.: 06074/911-371, oder unter www.ic-roedermark.de.

Tipps für sicheres Online-Shopping

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Quelle: op-online.de

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