Rödermark

Wegen Coronavirus - öffentliches Leben erstarrt

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Von den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ist auch das öffentliche Leben in Rödermark betroffen (Symbolbild).

In Rödermark erstarrt das öffentliche Leben immer weiter. Eine Übersicht.

Rödermark – Das öffentliche Leben erstarrt immer weiter – für viele die einzige Möglichkeit, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Die Notfallmaßnahmen treffen jetzt auch die Haushaltsberatungen.

Die Krise im Überblick:

Stadtparlament

Die Beratung des Doppelhaushalts 2020/2021 wird von nächster Woche auf Freitag, 20. März, vorgezogen. Bürgermeister Jörg Rotter will damit einem Versammlungsverbot zuvorkommen, das auch die Kommunalpolitik treffen würde. „Ohne Haushalt wäre die Stadt handlungsunfähig“, begründete er die Eile. CDU und Andere Liste sowie die SPD als erste Oppositionspartei wollen auf ihre Haushaltsreden verzichten und appellieren an FDP und Freie Wähler, ihrem Beispiel zu folgen. Die Tagesordnung ist auf das Notwendigste verkürzt, alle Punkte sollen ohne Diskussion beschlossen werden. Die Sitzung ist – zumindest formal – öffentlich und beginnt um 19.30 Uhr in der Kulturhalle in Ober-Roden.

Stadtregierung

Der Magistrat macht von einer Ausnahmeregelung der Hessischen Gemeindeordnung Gebrauch und tagt nicht mehr im Rathaus, sondern fasst Beschlüsse im sogenannten Umlaufverfahren.

Stadtverwaltung

In die Rathäuser darf nur noch, wer zuvor einen Termin vereinbart hat. Bürger, die Fragen zu allgemeinen Verwaltungsangelegenheiten haben, müssen die Nummer z 06074 911-711 anrufen. Eigene Nummern werden in Kürze für das Bürgerbüro (-712), die Bereiche Verkehr (-713), Kinder und Soziales (-714), Kultur (-715) und Bauen (-716) eingerichtet. Diese Nummern werden freigeschaltet, sobald die Büros entsprechend sicher eingerichtet sind. So soll ein „Spuckschutz“ das Risiko einer Tröpfcheninfektion senken. Intern arbeitet die Verwaltung auf Anweisung des städtischen Krisenstabs überwiegend am Telefon und per Videokonferenz.

Badehaus

Nach dem Schwimmbad bleiben nun auch Sauna und Wellnessbereich geschlossen. Darauf habe er sich mit Betreiberin Michaela Butz verständigt, sagte Rotter.

„Unser Rodaumarkt“

Der Wochenmarkt rund um den „Knochen“ am Ober-Röder Rathausplatz findet vorläufig weiter statt: donnerstags von 8.30 bis 13.30 Uhr. Allerdings darf ab 19. März kein Wein mehr ausgeschenkt werden.

Quelle: op-online.de

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