40 Menschen mit neuer Heimat

Freundeskreis hilft Flüchtlingen

Rödermark - Etwa 40 Flüchtlinge haben 2013 in Rödermark eine neue Heimat gefunden. Damit finden derzeit nun insgesamt 80 Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche, hier Schutz und Unterkunft.

Für dieses Jahr werden noch mehr Flüchtlinge erwartet. Deshalb startet das Netzwerk für Integration in Rödermark (NIR) mit Unterstützung der Stadt, der Kirchengemeinden und des Sozialen Netzwerks Rödermark eine neue Initiative, um Flüchtlinge und Asylbewerber zu begleiten und zu schützen. Gegründet werden soll der „Freundeskreis Flüchtlinge“. Wer mitmachen möchte, der ist eingeladen zur Gründungsversammlung am Dienstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum der Halle Urberach. Nähere Informationen gibt es ab dem 13. Januar unter 06074-61649, 629983 oder 0151-51911298 oder nach einer Mail an fluhiro@t-online.de.

Jede Neuankunft bedeutet: Ein Mensch muss sich in einem völlig fremden Land und Kulturkreis zurechtfinden. Hinzu kommen die Belastungen durch oft traumatische Erlebnisse im Heimatland und während der Flucht. Die zuständigen Sozialarbeiterinnen leisten angesichts einer verdoppelten Zahl von Ankommenden eine hervorragende Arbeit, können aber nur einen Teil der Probleme angehen, obwohl sie von einem kleinen Kreis Ehrenamtlicher unterstützt werden. Deshalb ist zusätzliche ehrenamtliche Hilfe wichtig. Bürgerinnen und Bürger können viel tun und bewirken, wenn sie diese Menschen in den ersten Monaten gut begleiten. „Die Flüchtlinge in Rödermark sollen spüren: ‚Ihr seid hier willkommen‘ und vor allem: ‚Ihr seid hier sicher‘“, betont Bürgermeister Roland Kern in einer städtischen Pressemitteilung.

Lampedusa: Flüchtlingselend in Italien

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Das Netzwerk für Integration in Rödermark wird die Unterstützung, Koordination und das nötige Hintergrundwissen beisteuern. Die fünfzehn bisher aktiven Freiwilligen können sich hier ebenfalls einbringen. Es geht um Alltagsbegleitung bei Einkäufen, Behördengängen, Ärzten, Banken und Bildungseinrichtungen. Dazu kommen das Üben der neuen Sprache und das Kennenlernen der Kultur. Nach der Klärung des Status eines Flüchtlings oder Asylbewerbers sind Wohnungssuche und auch Praktika und Arbeitsplätze wichtig.

bp

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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