Früheres Hitzel & Beck-Gelände

Kita in Ober-Roden öffnet am 1. April - im Herbst folgt weiterer Umzug

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Abgeriegelt: Der Neubau der Kita am alten Ober-Röder Festplatz ist vorschriftsmäßig gesichert. Im Herbst sollen die Zäune verschwinden und die Kinder einziehen.

Die Kindertagesstätte auf dem früheren Hitzel & Beck-Gelände geht am 1. April in Betrieb. Die Stadt hat dort Räume gemietet, in denen sie rund 50 Kinder betreuen und so den Platzmangel in Ober-Roden ein Stück weit lindern kann.

Rödermark – Erster Stadtrat Jörg Rotter informierte außerdem über den Stand der Dinge bei zwei weiteren Kita-Projekten. Der Neubau der Kinderbetreuungseinrichtung „An der Rodau“ (ehemaliger Festplatz Ober-Roden) liegt im Kosten- und Zeitplan. Die Rohbauarbeiten waren bereits zum Jahreswechsel abgeschlossen. Die Fenster sind eingebaut, derzeit laufen die Dachdämmungs- und Abdichtungsarbeiten. Parallel werden die Installationsarbeiten der Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro umgesetzt.

Anfang April beginnen die Innenputzarbeiten. Danach folgen der Trockenbau, Estrich-, Fliesen- und Malerarbeiten, die Verlegung des Bodenbelags sowie die Tischler- und die Außenputzarbeiten. Sobald die Außenanlagen fertig sind, ziehen die Kinder – überwiegend aus der in die Jahre gekommenen Kita „Am Motzenbruch“ – ein. Rotter geht von einem Eröffnungstermin im Herbst aus.

Kita hat Platz für sechs Gruppen

Die neue Kita am alten Festplatz ist ein öffentlich gefördertes Investitionsvorhaben der Kommunalen Betriebe Rödermark (KBR) mit einem Kostenvolumen von rund 2,9 Millionen Euro. Sie hat Platz für sechs Gruppen: drei Ü3-Gruppen, zwei U3-Gruppen, eine Waldgruppe.

Diese Aufteilung will Sozialdezernent Rotter auch auf die Kita Lessingsstraße in Urberach übertragen. Das Gebäude hat mehrere Monate als Ausweichquartier für die „wassergeschädigten“ Kinder aus der Zwickauer Straße gedient. Doch jetzt ist für Rotter klar: „Das Gebäude ist fertig. Es ist eine üble Energieschleuder und hat erhebliche Mängel in der Substanz.“ Die Kommunalen Betriebe haben den Abriss ausgeschrieben.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

Bauen werden sie nicht selbst: Drei Wohlfahrtsorganisationen haben um die Trägerschaft beworben. Sie erhalten das Grundstück auf Erbpachtbasis und finanzieren den Bau. Die Stadt zahlt einen Betriebskostenzuschuss. Die Stadtverordnetenversammlung soll noch vor der Sommerpause entscheiden, wer den Zuschlag bekommt.

Grundsätzlich möglich, so Rotter, seien auch Wohnungen über der Kita. Diese Überlegungen wurden vor gut einem Jahr in der Politik diskutiert, um das Gelände besser zu nutzen und vermarkten zu können. Fehlende Parkplätze könnten in diesem eng bebauten Teil des Urberacher Seewaldgebietes aber zum Problem werden. (lö)

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Quelle: op-online.de

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