Ist die Stadt richtig aufgestellt? 

"Gut Leben im Alter": Rödermark startet Umfrage 

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Reicht einmal Sitzgymnastik pro Woche? Oder darf’s etwas anderes sein? Die Stadt fragt ihre Senioren – sowohl die aktuellen als auch die künftigen – nach ihren Erfahrungen mit dem Älterwerden beziehungsweise nach ihren Erwartungen ans Älterwerden. 

1733 Rödermärker – 1 030 Frauen und 803 Männer – sind älter als 80. 255 von ihnen haben sogar schon ihren 90. Geburtstag gefeiert. Die Stadt sieht in ihnen Experten im Älterwerden und will von diesem Wissen profitieren.

Rödermark - Viele bekommen dieser Tage einen sechsseitigen Fragebogen, den der Soziale Dienst und das Institut L. Q. M-Marktforschung zusammengestellt haben. Titel der repräsentativen Umfrage: „Gut Leben im Alter. “.

Rödermark: Umfrage zum Leben im Alter 

Die ganz Alten sind indes nur ein Teil der Erhebung. Ein großer Teil der Fragebögen geht auch an jene Einwohner, die zwischen 50 und 64 Jahren alt sind. Diese Gruppe ist für Katja Merten, Leiterin der städtischen Fachabteilung „Senioren und Sozialer Dienst“ in doppelter Hinsicht interessant. 

Die 50- bis 64-Jährigen sind zum einen die Senioren von morgen. Zum anderen pflegen viele von ihnen ihre Eltern und wissen, wo in diesem Bereich der Schuh drückt. Oder vielleicht auch, dass Rödermark hier gut aufgestellt ist.

Wie in fast allen deutschen Städten ist die Zahl älterer Menschen und ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in den vergangenen Jahren auch in Rödermark gestiegen und wird weiter steigen. Ist die Stadt Rödermark richtig aufgestellt, um den aus dieser Entwicklung resultierenden Aufgaben Rechnung zu tragen? 

Wird sie den Anforderungen und Erwartungen ihrer älteren Bürgerinnen und Bürger gerecht? Was ist gut, und was muss verbessert werden?

Marktforscher aus Mainz 

Die Stadt will das herausfinden und hat das Institut L·Q·M-Marktforschung aus Mainz mit einer wissenschaftlich fundierten repräsentativen Umfrage unter der Generation 50 plus beauftragt. Davon verspricht sich Katja Mertens Abteilung grundlegende Daten zur aktuellen Lebenssituation, zu den Wünschen, Erwartungen und Bedürfnissen älterer Menschen.

Befragt werden zwei Altersgruppen: Bei den 50- bis 64-Jährigen geht es darum, wie sie gerne leben möchten. Diejenigen, die 80 Jahre und älter sind, werden zu ihren konkreten Erfahrungen befragt und dazu, was die Stadt verbessern sollte, um ein gutes Leben im Alter zu gewährleisten.

Zufällig ausgewählte Bürger in Rödermark erhalten Fragebogen 

Die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen erhalten ein Schreiben von Bürgermeister Jörg Rotter und der Ersten Stadträtin Andrea Schülner, in dem sie um die Teilnahme bitten. Die Befragten werden gebeten, den Fragebogen möglichst umgehend an L·Q·M zurückzusenden.

Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Die Untersuchung wird aber nur dann zuverlässige Ergebnisse liefern, wenn möglichst viele Bürger teilnehmen.  

Kontakt:

Fragen beantworten Katja Merten (Stadt), z 06074 911-350, und Dr. Klaus Kortmann (L.Q.M), z 06131 97212-14.

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Quelle: op-online.de

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